Bild folgtKI-generierte IllustrationColias phicomone
Auch bekannt als: Alpen-Gelbling, Alpengelbling, Grünlicher Heufalter
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Typisch für den Klee-Gelbling (Colias phicomone) ist seine blassgelbe bis grünliche Färbung, mit der er auf Wiesen fast wie ein welkes Blatt wirkt. Du kannst diesen heimischen Schmetterling in Deutschland, Österreich und der Schweiz beobachten, wobei er laut unseren Daten im August seine Hauptaktivitätszeit hat. Als Falter sucht er gezielt nach Nahrung und besucht dabei Blüten wie die Glanz-Skabiose (Scabiosa lucida) oder den Hufeisenklee. Auch die Saat-Luzerne (Artengruppe, also eine Gruppe sehr ähnlicher Arten) sowie der Weiß-Klee dienen ihm als wichtige Energiequelle. In Deinem Garten kannst Du ihn unterstützen, indem Du Bestände der Schmalblättrigen Wicke oder von Lotus corniculatus subsp. hirsutus (eine behaarte Unterart des Hornklees) unangetastet lässt. Da keine spezifischen Daten zu den Raupen oder der Überwinterung vorliegen, liegt der Fokus ganz auf dem Schutz der erwachsenen Tiere während ihrer sommerlichen Flugphase. Dieser Schmetterling ist ein nützlicher Bestäuber und bereichert die Vielfalt Deines Außenbereichs. Wenn Du im August aufmerksam durch Deinen Garten gehst, kannst Du ihn bei seinem charakteristischen Flug an der Vicia narbonensis agg. (Artengruppe der Narbonne-Wicke) beobachten.
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Dieser Falter ist für den Menschen völlig harmlos und verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Gift oder Stacheln. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Gelblingen, was für die gezielte Förderung im Garten jedoch unerheblich ist. Ein giftfreies Gärtnern schützt diesen sensiblen heimischen Schmetterling am effektivsten.
Der Klee-Gelbling wird wissenschaftlich in die Familie der Weißlinge (Pieridae) und die Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Er ist ein typischer Bewohner Mitteleuropas und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Zu seinen Merkmalen gehört die gattungstypische Gelbfärbung, die bei dieser Art oft einen deutlich grünlichen oder gräulichen Schimmer aufweist. Seine Lebensweise ist eng an offene Landschaften gebunden, in denen seine bevorzugten Nektarpflanzen vorkommen.
7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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