Bild folgtKI-generierte IllustrationDiarsia mendica
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Du erkennst die Primel-Erdeule (Diarsia mendica) an ihrer typischen Gestalt als Eulenfalter (Noctuidae - eine Familie meist nachtaktiver Schmetterlinge), die in der Ruheposition die Flügel oft dachartig über dem Körper faltet. Während der erwachsene Falter zur Energiegewinnung die Blüten der Schlehe (Artengruppe) besucht, sind die Raupen auf eine Vielzahl von Futterpflanzen angewiesen. Zu ihrem Speiseplan gehören die Schaftlose Primel, der Echte Vogelknöterich sowie der Pfriemenblättrige Wegerich. Auch an Gehölzen wie dem Kranzkelchigen Weißdorn, der Gewöhnlichen Hasel oder der Kriech-Weide (Artengruppe) kannst Du die Raupen bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Weitere wichtige Wirtspflanzen sind das Deutsche Geißblatt, Birken (Betula prisca) und die Ampferart Rumex erubescens. Die Larven verbringen viel Zeit in der bodennahen Krautschicht, wo sie aufgrund ihrer Färbung gut getarnt sind. In Deinem Garten ist das Tier ein nützlicher Bewohner, der die allgemeine Artenvielfalt bereichert. Du kannst die Art gezielt unterstützen, indem Du heimische Wildkräuter und Sträucher wie die Schlehe oder Weiden als Lebensgrundlage erhältst. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont die empfindlichen Entwicklungsstadien dieses Nachtfalters. So leistest Du einen aktiven Beitrag zum Artenschutz direkt vor Deiner Haustür.
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Die Primel-Erdeule ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stiche oder Gifte. Eine Verwechslung mit anderen bräunlichen Eulenfaltern ist für Laien möglich, stellt jedoch im Gartenalltag kein Risiko dar.
Die Primel-Erdeule wird taxonomisch (nach der wissenschaftlichen Klassifizierung) in die Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) und die Familie der Noctuidae (Eulenfalter) eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Als dämmerungs- und nachtaktives Insekt verbringt sie den Tag meist gut getarnt in der Vegetation oder an Baumstämmen. Die Art gilt in ihren Beständen als stabil und ist ein charakteristischer Vertreter der hiesigen Nachtfalterfauna, der verschiedene Lebensräume von Wäldern bis zu Gärten besiedelt.
15 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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