Bild folgtKI-generierte IllustrationEmmelina monodactyla
15
Pflanzen
besucht
18
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für das Windengeistchen (Emmelina monodactyla) ist seine Zugehörigkeit zur Gruppe der Schmetterlinge (Lepidoptera), wobei sich die Lebensweise von Raupe und Falter deutlich unterscheidet. Während die erwachsenen Falter Nektar an Pflanzen wie dem Gewöhnlichen Efeu, der Sonnenblume oder dem Echten Nelkenleimkraut suchen, haben die Raupen ganz andere Ansprüche. Die Larven ernähren sich bevorzugt von der Gewöhnlichen Zaunwinde, dem Heidekraut oder dem Schwarzen Bilsenkraut. Auch an der Purpur-Prunkwinde oder der Spreizenden Melde kannst du die Raupen bei der Nahrungsaufnahme entdecken. In deinem Garten kannst du dieses Tier unterstützen, indem du Wildkräuter wie die Acker-Winde oder den Acker-Gänsefuß in einer ruhigen Ecke stehen lässt. Da das Windengeistchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, findet es in naturnahen Gärten ideale Lebensbedingungen. Die Falter besuchen zudem gerne die Blüten der Strand-Zaunwinde oder der Echten Seidenpflanze. Als Gärtner musst du nichts Besonderes beachten, da das Tier völlig harmlos ist. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel hilft dabei, die Bestände dieser interessanten Art nachhaltig zu sichern. Durch das Angebot an vielfältigen Blühpflanzen wie der Sonnenblume bietest du den Faltern eine wichtige Energiequelle.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Das Windengeistchen ist für den Menschen und seine Haustiere vollkommen harmlos. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, und der Falter wird nicht als Schädling eingestuft. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus liegt für diese häufige Art in den genannten Regionen nicht vor.
Das Windengeistchen gehört zur Familie der Federmotten (Pterophoridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo es als heimische Art weit verbreitet ist. Die Lebensweise ist durch eine spezialisierte phytophage (pflanzenfressende) Ernährung der Raupen und eine nectivore (nektarfressende) Lebensweise der Falter geprägt. Erkennbar sind die Vertreter dieser Familie vor allem an ihren charakteristischen, in schmale Strahlen aufgelösten Flügeln. Die Art nutzt eine Vielzahl von Wirtspflanzen aus unterschiedlichen Pflanzenfamilien für ihre Entwicklung.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →