Bild folgtKI-generierte IllustrationFelis catus
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Pflanzen
Nahrungsquellen
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Hauskatze (Felis catus) an ihrem geschmeidigen Körperbau, dem dichten Fell und den schlitzförmigen Pupillen ihrer Augen. Als typischer Lauerjäger schleicht sie sich lautlos an, verharrt bewegungslos und überwältigt ihre Beute mit einem blitzschnellen Anschleich-Sprung. Zu ihren Beutetieren gehören Säugetiere wie die Alpenwaldmaus (Apodemus alpicola) und die Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus). Auch Vögel wie Sperlinge (Passeridae), Fliegenschnäpper (Ficedula), Rohrsänger (Acrocephalus) oder sogar der Schwarzspecht (Dryocopus martius) werden von ihr erjagt. Gelegentlich fängt sie Insekten wie das Tagpfauenauge (Aglais) oder Nachtfalter aus der Familie der Holzbohrer (Cossidae). Sogar vor Ottern (Vipera) schreckt dieser geschickte Jäger nicht zurück. Da sie dämmerungs- und nachtaktiv ist, nutzt sie die dunklen Stunden für ihre Streifzüge durch den Garten. Als Gartenbesitzer kannst du zum Schutz der Singvögel beitragen, indem du Nistkästen katzensicher anbringst. Das Tier ist das ganze Jahr über aktiv und hält weder Winterschlaf noch Winterruhe. Als Neozoon – also eine Art, die durch den Menschen in ein neues Gebiet eingeführt wurde – besetzt sie eine besondere Rolle in unserer Natur.
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Begegnungen im Garten verlaufen meist harmlos, da das Tier in der Regel den Rückzug antritt. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit der Europäischen Wildkatze, die jedoch deutlich scheuer ist. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus wie bei bedrohten Wildtierarten liegt für dieses Tier nicht vor.
Die Hauskatze wird taxonomisch in die Familie der Katzenartigen (Felidae) und die Gruppe der Raubtiere (Carnivora) eingeordnet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie als Neozoon weit verbreitet. Ihr Körperbau ist perfekt an die fleischfressende Lebensweise angepasst, wobei sie als Spitzenjäger in der dörflichen Umgebung agiert. Im Gegensatz zu ihren wilden Verwandten lebt sie meist in direkter Nachbarschaft zum Menschen.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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