Bild folgtKI-generierte IllustrationEmberiza cia Linnaeus, 1767
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Die Zippammer (Emberiza cia) ist an ihrem markant grau-schwarz gestreiften Kopf und der rostbraunen Unterseite gut zu identifizieren, wobei ihr Gesang meist aus kurzen, hohen Tonreihen besteht. Dieser Vogel lebt als Körnerfresser, der zur Brutzeit jedoch auch Insekten für seine Jungen sammelt. Als Bodenbrüter (Vögel, die ihr Nest direkt auf oder sehr nah am Erdboden errichten) bevorzugt sie sonnige Hänge und Steingärten. In unseren Regionen tritt sie oft als Teilzieher (Vögel, bei denen nur ein Teil der Population im Winter wegzieht) auf. Du kannst diesen seltenen Gast unterstützen, indem Du dichte Hecken aus dem Echten Faulbaum oder der Echten Felsenbirne erhältst. Auch Beeren des Schwarzen Holunders oder des Gewöhnlichen Wacholders dienen ihr als wichtige Nahrungsquelle. Da sie auch den Sadebaum und das Deutsche Geißblatt nutzt, förderst Du mit einer vielfältigen Bepflanzung ihren Lebensraum. Vermeide es, im Winter alle Sämereien im Garten abzuräumen, damit sie genügend Futter findet.
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Diese Vogelart ist gesetzlich streng geschützt, weshalb Du Nester keinesfalls stören oder Standorte verändern darfst. Achte besonders bei Gartenarbeiten an Böschungen auf mögliche Brutplätze. Eine Verwechslung ist vor allem mit der Goldammer möglich, die jedoch deutlich gelber gefärbt ist.
Die Zippammer (Emberiza cia) gehört zur Familie der Ammern (Emberizidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie besiedelt bevorzugt warme, felsige Hänge mit lockerem Bewuchs in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Art lebt vorwiegend am Boden oder in niedrigen Sträuchern und zeigt eine enge Bindung an trockenwarme Biotope (Lebensräume). Von der Goldammer unterscheidet sie sich durch die fehlenden Gelbtöne im Gefieder.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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