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Festuca rupicola
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Auch bekannt als: Festuca rupicola
39
Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
An den extrem schmalen, fast borstigen und bläulich-grünen Blättern lässt sich der Furchen-Schwingel (Festuca rupicola) sofort erkennen. Er wächst in dichten, igelartigen Polstern, die auch im Winter eine klare Struktur im Beet bewahren. Für deinen Naturgarten ist dieses Gras ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz, da es auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Es dient spezialisierten Faltern wie dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) als Lebensraum. Wenn du trockene, sonnige Ecken hast, machst du mit diesem robusten Überlebenskünstler alles richtig. Er wertet karge Flächen ökologisch auf und ist dabei völlig anspruchslos.
Rettungsinsel auf der Roten Liste: Ein Muss für den Spiegelfleck-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Furchen-Schwingel eine wichtige Pflanze für verschiedene Dickkopffalter. Arten wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen die Bestände gezielt. Auch seltenere Falter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) profitieren von diesem Lebensraum. Die dichten Halme bieten zudem wertvolle Deckung für bodennah lebende Insekten. Im Winter sind die verbliebenen Samenstände eine natürliche Futterquelle für heimische Vögel. Da das Gras eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen eingeht, trägt es wesentlich zur biologischen Stabilität des Bodens bei.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Das Gras selbst ist ungiftig, wird jedoch aufgrund der scharfen Blattkanten, die zu kleinen Schnittwunden führen können, als nicht kindersicher eingestuft. Trage beim Rückschnitt im Februar am besten Gartenhandschuhe zum Schutz deiner Hände.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,251 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Furchen-Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Böschungen. Die Pflanze bildet charakteristische Horste (dichte Pflanzenbüschel), wobei die Blätter rinnig gefaltet sind, was zur namensgebenden Furche führt. Als ausdauernde, mehrjährige Art ist er fest in den regionalen Ökosystemen verankert und an nährstoffarme Bedingungen perfekt angepasst.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.