Bild folgtKI-generierte IllustrationFraxinus excelsior
Auch bekannt als: Gemeine Esche, Esche, Olivenesche, Oliven-Esche, Kugelesche, frêne commun, Olivesche
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Arten
interagieren
30
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Gewöhnliche Esche durch ihre samtschwarzen Knospen, die im Winter an den grauen Zweigen hervorstechen. In deinem Naturgarten übernimmt sie eine tragende Rolle als Lebensraum für spezialisierte Insektenarten. Unter anderem profitieren die Raupen der Schwarzgefleckten Herbsteule (Agrochola litura) oder des Flieder-Spanners (Apeira syringaria) von ihrem Laub. Wenn du über ausreichend Platz verfügst, holst du dir mit ihr ein echtes Stück ursprünglicher Wildnis direkt vor die Haustür. Du wirst staunen, wie viel Leben dieser majestätische Baum anzieht und ökologisch unterstützt.
Lebensraum für 8 Falterarten: Ein ökologisches Rückgrat für große Gärten.
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Nach aktuellen Daten ist die Esche eine unverzichtbare Raupenfutterpflanze für zahlreiche Falterarten. Dazu gehören spezialisierte Arten wie der Zweistreifige Mondfleckspanner (Campaea margaritaria), der Graue Herbst-Labkrautspanner (Epirrita dilutata) und die Eschen-Eule (Atethmia centrago). Auch die Raupen des Blausiebs (Zeuzera pyrina) entwickeln sich hier. Im Winter stellen die hängenden Samen eine wichtige Energiequelle für Vögel dar. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine spezielle Form der Pilzsymbiose, stärkt sie zudem die biologische Aktivität und Vernetzung des Gartenbodens.
Die Gewöhnliche Esche wird als nicht kindersicher eingestuft. Da Pflanzenteile bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können, ist sie für Spielbereiche mit Kleinkindern weniger geeignet. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Bäumen besteht bei genauer Betrachtung der markanten schwarzen Knospen und der gefiederten Blätter jedoch kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
23.12 m
Pflanze die Esche am besten von März bis Mai oder zwischen September und Ende November, solange der Boden offen ist.
Wähle einen Standort mit viel Platz, da der Baum eine beachtliche Größe erreicht.
Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein; extreme Trockenheit verträgt der Baum eher schlecht.
In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist regelmäßiges Wässern bei ausbleibendem Regen wichtig.
Da die Esche eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen zur Nährstoffaufnahme) eingeht, solltest du den Boden im Wurzelbereich nicht unnötig verdichten.
Ein Rückschnitt ist meist nur nötig, wenn Äste in Verkehrswege ragen.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) - beide kommen in natürlichen Eschen-Mischwäldern vor und das Windröschen nutzt das Licht, bevor die Esche austreibt.
Die Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior) ist ein indigener (ursprünglich hier heimischer) Baum, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet ist. Man findet sie häufig in Auenwäldern oder an feuchten Hängen der Mittelgebirge. Charakteristisch sind ihre gegenständigen, gefiederten Blätter (ein Blattstiel mit mehreren paarigen Einzelblättern) und die rissige Borke bei älteren Exemplaren. Sie wächst zügig und bildet eine hohe, lichtdurchlässige Krone aus.
3 Videos zu Gewöhnliche Esche



1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
29 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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