Bild folgtKI-generierte IllustrationAgriopis aurantiaria
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An seiner mittleren Körpergröße lässt sich dieser Nachtfalter (Agriopis aurantiaria) sofort erkennen. Er gehört zur Familie der Spanner und ist in unseren Gärten ein heimischer, nützlicher Gast. Die Art bringt eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Raupen polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) leben. Du findest die Larven vor allem an heimischen Gehölzen wie der Berg-Ulme (Ulmus glabra), der Hainbuche (Carpinus betulus) oder dem Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus). Auch an der Hunds-Rose (Rosa canina) und der Himbeere (Rubus idaeus) knabbern sie gern. Die Überwinterung erfolgt im Eistadium, wobei die Eier kälteresistent an die Rinde der Futterbäume abgelegt werden. Um den Falter zu fördern, solltest du auf eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Sträuchern wie dem Weißdorn (Crataegus monogyna) achten. Da die Tiere laut Beobachtungsdaten zwischen Mai und September aktiv sind, solltest du in dieser Zeit in deinem Garten auf Pestizide verzichten. Belasse im Winter die Eigelege an den Zweigen, damit im Frühjahr die neue Generation schlüpfen kann.
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Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er sticht nicht und besitzt keine Gifte, weshalb er für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich ist. Da er ein wichtiger Teil des Ökosystems ist, solltest du ihn einfach in Ruhe in deinem Garten gewähren lassen.
Der Falter (Agriopis aurantiaria) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Schweiz und in Belgien ist die Art fest etabliert, wobei allein in der Schweiz 252 Beobachtungen zwischen 1977 und 2021 dokumentiert wurden. Es handelt sich um einen mittelgroßen Nachtfalter mit einer geringen Körpermasse von etwa 0,02 Gramm. Die Lebensweise ist polyphag (nicht auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert), was ihm das Überleben in verschiedenen Lebensräumen ermöglicht. Er besetzt eine intermediäre (im mittleren Bereich liegende) Temperaturnische.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
intermediate
20 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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