Bild folgtKI-generierte IllustrationAcherontia atropos
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Du erkennst den Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) an seinem wuchtigen Körper mit einer Masse von etwa 1,1 Gramm und der markanten, hellen Zeichnung auf dem Rücken, die an einen menschlichen Totenschädel erinnert. Dieser große Nachtfalter ist in unseren Breiten von April bis September aktiv und tritt meist in einer Generation pro Jahr auf. Im Frühling und Sommer sucht er nach Nahrung, wobei er als Wanderfalter weite Strecken zurücklegt. Die Raupe ist polyphag (nicht auf eine einzelne Pflanzenart spezialisiert) und nutzt in deinem Garten heimische Gewächse als Futterquelle. Dazu zählen insbesondere das Europäische Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus), die Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior) sowie der Bittersüße Nachtschatten (Solanum dulcamara). Auch die Tollkirsche (Atropa belladonna) wird von den Larven besiedelt. Das Tier überwintert als Puppe (pupa; das Ruhestadium während der Verwandlung) tief im Erdboden. Du kannst die Art fördern, indem du diese heimischen Pflanzen im Garten belässt und auf Bodenbearbeitung verzichtest, um die Puppen nicht zu stören. Da wir aktuell den Monat Februar haben, ruht das Tier noch als Puppe in der Erde.
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Der Totenkopfschwärmer ist völlig harmlos und ein faszinierender Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Da er in unseren Breitengraden selten vorkommt und empfindlich auf Kälte reagiert, ist er besonders schützenswert. Ein vorsichtiges Umsetzen der großen Raupen ist möglich, sollte aber zur Vermeidung von Stress unterbleiben.
Acherontia atropos gehört zur Familie der Schwärmer (Sphingidae) und ist die einzige Art dieser Gattung in Europa. In Regionen wie der Schweiz und Belgien gilt er als heimisch, tritt jedoch aufgrund seiner Vorliebe für Wärme unregelmäßig auf. Mit einer Körpermasse von rund 1,1 Gramm gehört er zu den schwersten Insekten Mitteleuropas. Charakteristisch für Laien ist das Totenkopfmuster auf dem Thorax (Brustabschnitt) und die gelb-schwarz gebänderten Hinterflügel. Als Besonderheit kann der Falter bei Bedrohung durch Luftausstoß aus dem Rüssel ein deutlich hörbares Quietschen erzeugen.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
11 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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