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Glyceria × pedicellata
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Arten
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Auffällig sind die lockeren, oft einseitig geneigten Blütenrispen (Blütenstände), die sich im Sommer über feuchte Gräben oder Teichränder biegen. Als einheimisches Gras spielt der Bastard-Schwaden (Glyceria × pedicellata) eine wichtige Rolle in der naturnahen Ufergestaltung, da er Struktur und Schutz bietet. Besonders Dickkopffalter wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen diese Umgebung intensiv. Du kannst mit diesem Gras an deinem Gartenbrunnen oder Teich eine wertvolle Nische für spezialisierte Insekten schaffen. Wenn du einen dauerhaft feuchten Bereich im Garten hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Einheimisches Sumpfgras: Wichtiger Lebensraum für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist dieses Gras ein bedeutender Lebensraum für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders die Gruppe der Dickkopffalter profitiert von seinem Vorkommen, darunter der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Auch weniger häufige Arten wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) finden hier wichtige Strukturen. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und bietet Schutz sowie potenziell Nahrung für die Larvenstadien dieser Falter. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Halme zudem als Rückzugsort für viele wirbellose Tiere.
Der Bastard-Schwaden wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern sollte man den Standort, der sich meist unmittelbar an tiefem Wasser oder in Schlammzonen befindet, ohnehin absichern. Zudem können die Blattränder bei unsachgemäßer Handhabung scharf sein.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Der Bastard-Schwaden gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist eine natürlich vorkommende Kreuzung, die in weiten Teilen Mitteleuropas, also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, indigen (einheimisch) ist. Typischerweise besiedelt er den direkten Übergangsbereich vom Wasser zum Land, wie etwa Uferzonen oder Sumpfwiesen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine Ausläuferbildung aus, wobei die Halme sowohl fluten als auch aufrecht stehen können.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.