Bild folgtKI-generierte IllustrationHordeum jubatum subsp. jubatum
Auch bekannt als: Hordeum jubatum subsp. jubatum
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Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die langen, seidig glänzenden Grannen (borstige Fortsätze an den Ährchen), die sich bei der Mähnen-Gerste (Hordeum jubatum subsp. jubatum) wie eine weiche Mähne im Wind wiegen. Dieses zarte Gras ist ein wertvoller Gewinn für deinen Naturgarten, da es trotz seines Status als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) wichtige Nahrung für Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) bietet. Mit ihrer kompakten Gestalt fügt sie sich harmonisch in sonnige Beete ein. Du kannst mit ihr ganz leicht Dynamik und Leichtigkeit in deine Pflanzungen bringen.
Silbrig tanzendes Gräsermeer: Ein Festmahl für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Gerstenart eine wichtige Ressource für zahlreiche Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Dickkopffalter profitiert, darunter Arten wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola), der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Schwarzbraune Trauerfalter (Heteropterus morpheus). Auch seltenere Arten wie der Südliche Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) oder Pelopidas thrax nutzen die Pflanze. Da die Samen mit nur 1.6304 mg sehr leicht sind, dient die Mähnen-Gerste zudem als Nahrungsquelle für Vögel, die kleine Sämereien bevorzugen. Ihre Mykorrhiza-Verbindung trägt zur Stabilität des Boden-Netzwerks in deinem Garten bei.
Die Mähnen-Gerste wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an den langen, spitzen Grannen der Ähren, die bei Berührung oder Verschlucken zu mechanischen Reizungen an Haut, Augen oder Schleimhäuten führen können. Achte darauf, dass Kinder und Haustiere nicht mit den reifen Fruchtständen spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.412 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Grannen ihren typischen Glanz entwickeln können.
Boden: Das Gras benötigt gut durchlässige Erde; es verträgt auch trockene Phasen sehr gut.
Pflanzzeit: Setze die Gerste im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost in den Boden.
Bodenvorbereitung: Bei sehr schweren Böden solltest du etwas Sand einarbeiten, um die Drainage (Wasserabfluss) zu verbessern.
Wuchs: Da sie eine Wuchshöhe von 0.41 m erreicht, eignet sie sich hervorragend für den vorderen oder mittleren Beetbereich.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (1.6304 mg) gerne über den Wind; schneide Verblühtes rechtzeitig ab, wenn du das verhindern willst.
Winterschutz: Die Horste (Grasbüschel) überwintern problemlos und sollten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden.
Pflanzpartner: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen sonnigen Bedingungen liebt und einen schönen Standfestigkeits-Kontrast bildet.
Die Mähnen-Gerste gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ursprünglich in Nordamerika und Nordostasien beheimatet. In unserer Region wächst sie oft an Ruderalstellen (unbebauten Rohbodenflächen) oder an salzhaltigen Wegrändern. Die Pflanze erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.41 m und wächst nicht verholzt als klassisches Gras. Eine Besonderheit ist ihre Lebensgemeinschaft mit Pilzen, die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), welche die Nährstoffaufnahme der Wurzeln verbessert. Mit einer Blattfläche von 181.0 mm² zeigt sie sich als typischer Vertreter ihrer Gattung.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →