Bild folgtKI-generierte IllustrationLycopus europaeus
Auch bekannt als: Lycopus mollis
40
Arten
interagieren
56
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
An den quirlartig angeordneten, kleinen weißen Blüten in den Blattachseln lässt sich der Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus) sofort erkennen. Er ist ein unverzichtbarer Bewohner für feuchte Gartenbereiche oder Teichränder, wo er als wichtige Futterquelle dient. Besonders Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und die Morpheus-Staubeule (Caradrina morpheus) schätzen seinen Nektar. Da er heimisch und robust ist, bietet er dir eine verlässliche Struktur im Beet. Wenn du eine nasse Ecke im Garten ökologisch aufwerten möchtest, triffst du mit ihm genau die richtige Wahl.
Feuchtgebiets-Spezialist: 0.62 m grüne Vielfalt für Schmetterlinge und Raupen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Ufer-Wolfstrapp eine wertvolle Anlaufstelle für verschiedene Insekten. Zu den Besuchern zählen Tagfalter wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae). Auch die Honigbiene und die Blattwespe Athalia circularis finden sich regelmäßig an den Blüten ein. Eine besondere ökologische Bedeutung hat er als Raupenfutterpflanze für den Kreuzkraut-Blütenspanner (Eupithecia expallidata). Durch seine späte Blütezeit bis in den September hinein verlängert er das Nahrungsangebot für Insekten im Gartenjahr erheblich.
In Bezug auf die Gartensicherheit gilt der Ufer-Wolfstrapp als nicht kindersicher. Du solltest daher darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Die Pflanze wird in der Kräuterkunde zwar genutzt, ist aber für die unkontrollierte Einnahme im Hausgarten nicht geeignet.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.625 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen sonnigen Platz (Lichtwert 7) oder lichten Halbschatten.
Feuchtigkeit: Der Boden muss dauerhaft feucht oder nass sein (Feuchtewert 9), ideal für den Teichrand.
Boden: Er ist ein Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) und benötigt nährstoffreichen, neutralen bis schwach sauren Boden.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine Höhe von genau 0.62 m.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätwinter erfolgen, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.
Pflanzpartner: Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) ist eine ideale Begleiterin, da beide Arten die gleiche Bodenfeuchte benötigen und sich in der Blütezeit ergänzen.
Der Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise Ufer von Gewässern, Gräben und feuchte Wälder. Als krautige Pflanze bildet er keine verholzten Teile aus. Auffällig sind seine tief gesägten, breitblättrigen Blätter, die paarweise am vierkantigen Stängel stehen. Mit seinen nur 0,2649 mg leichten Samen nutzt er Wind und Wasser geschickt zur Fernausbreitung.
1 Video zu Ufer-Wolfstrapp

33 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →