Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia sclarea
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffaellig sind die großen, herzförmigen Blätter und die markanten Blütenstände, die den Muskatellersalbei (Salvia sclarea) zu einem Blickfang machen. Er ist eine wertvolle Bereicherung für den Naturgarten, da er spezialisierten Insekten wie der Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea) und seltenen Dickkopffaltern als wichtige Nahrungsquelle dient. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren auch Arten wie der Argusbläuling (Plebejus argus) von seinem Nektar. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Wärme liebt und Leben in dein Beet bringt, liegst du hier genau richtig.
Ein Magnet für die Blaue Holzbiene und seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Muskatellersalbei eine zentrale Ressource für verschiedene Schmetterlinge, darunter der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) und Dickkopffalter wie Carcharodus floccifera oder Muschampia tessellum. Auch Wildbienen wie die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) und die Waldhummel (Bombus sylvarum) suchen die Blüten regelmäßig auf. Der Kleiner Kohl-Weißling (Pieris rapae) gehört ebenfalls zu den Besuchern. Die Samen mit einem Gewicht von 2,5416 mg sind eine potenzielle Nahrungsquelle für Vögel im Winter, sofern die Stände nicht zurückgeschnitten werden. Dank der Mykorrhiza-Verbindung (AM) ist die Pflanze zudem gut im Bodennetzwerk integriert.
Bitte beachte, dass der Muskatellersalbei als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn er in der Gartenkultur geschätzt wird, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen. Es liegen keine Hinweise auf eine starke Giftigkeit vor, dennoch ist ein achtsamer Umgang ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.09 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8) mit mindestens sechs Stunden direktem Licht.
Der Boden sollte kalkhaltig und basisch sein (Ellenberg Reaktion 8).
Achte auf eine mäßig feuchte Bodenbeschaffenheit (Ellenberg Feuchte 4), vermeide aber Staunässe.
Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (Ellenberg Nährstoffe 6); mäßige Gaben von Kompost im Frühjahr sind ideal.
Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Da die Wuchshöhe 0,09 m beträgt, eignet sich die Art hervorragend für den Beetvordergrund.
Lasse die verblühten Stände stehen, damit sich die 2,5416 mg leichten Samen durch den Wind verbreiten können.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, kalkhaltige Standorte und ergänzt das ökologische Angebot.
Der Muskatellersalbei gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst wärmeliebende Säume und xerotherme Standorte (trockene, warme Gebiete). Morphologisch zeichnet er sich als krautige, nicht verholzte Pflanze aus, die eine Wuchshöhe von genau 0,09 m erreicht. Die breitblättrigen Laubblätter sind mit 4360,0 mm² Fläche recht groß und verströmen einen intensiven Geruch.
1 Video zu Muskatellersalbei

17 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →