Bild folgtKI-generierte IllustrationPhyteuma orbiculare subsp. orbiculare
Auch bekannt als: Phyteuma orbiculare subsp. orbiculare
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Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Kugel-Teufelskralle einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre tiefblauen Blütenköpfe bestehen aus vielen schmalen, gebogenen Röhren, die wie kleine Krallen im Kreis stehen. Im Garten ist sie ein echtes Juwel für spezialisierte Insekten, da sie eine wichtige Nahrungsquelle für die seltene Pyrenäenhummel (Bombus pyrenaeus) und den Silberfleck-Bläuling darstellt. Da sie auf der Roten Liste steht, leisten Sie mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum regionalen Artenschutz. Diese kleine Alpin-Schönheit wird Sie mit ihrer ungewöhnlichen Form und ihrer Robustheit begeistern. Haben Sie schon ein sonniges Plätzchen für diese Rarität reserviert?
Alpine Eleganz auf 0,32 m: Eine blaue Rarität für Hummeln und Kalkliebhaber.
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Die Kugel-Teufelskralle ist eine hochspezialisierte Tankstelle für unsere heimische Insektenwelt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere die Pyrenäenhummel (Bombus pyrenaeus), die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Wiesenhummel (Bombus pratorum) von ihrem Nektarangebot. Auch Tagfalter wie der Silberfleck-Bläuling besuchen die markanten Blüten regelmäßig. Da die Samen mit nur 0,1868 mg federleicht sind, werden sie durch den Wind verbreitet und können so auch entferntere Gartenbereiche besiedeln. Für die Honigbiene (Apis mellifera) stellt sie in kalkgeprägten Gärten eine wertvolle sommerliche Futterquelle dar. Mit ihrer Pflanzung fördern Sie aktiv das Überleben bedrohter Arten der Roten Liste.
Die Kugel-Teufelskralle wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder oder Haustiere spielen, ist daher Vorsicht geboten und der Verzehr von Pflanzenteilen sollte unterbunden werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wenden Sie sich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.323 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wählen Sie einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8) mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne.
Boden: Die Erde sollte mager sein (Schwachzehrer). Mischen Sie bei fettem Gartenboden Sand oder feinen Kies unter.
Kalkgehalt: Achten Sie auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Ellenberg Reaktion 8); gegebenenfalls etwas Gartenkalk ausbringen.
Feuchtigkeit: Halten Sie den Boden mäßig feucht (frisch), aber vermeiden Sie Staunässe.
Wuchs: Die Pflanze erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0.32 m.
Pflanzzeit: Setzen Sie die Jungpflanzen idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflege: Lassen Sie die verblühten Stände stehen, damit sich die extrem leichten Samen (0,1868 mg) durch den Wind verteilen können.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – beide bevorzugen kalkreiche Standorte und bilden eine stimmige Lebensgemeinschaft.
Als Mitglied der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) ist die Kugel-Teufelskralle (Phyteuma orbiculare subsp. orbiculare) in den Bergregionen von Deutschland und der Schweiz zu Hause. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Magerwiesen (nährstoffarme Wiesen mit hoher Artenvielfalt) und lichte Standorte in alpinen Höhenlagen. Botanisch auffällig ist der Blütenstand, bei dem die Einzelblüten vor dem Aufblühen röhrenartig verwachsen sind und sich dann krallenförmig von der Basis her öffnen. Trotz ihrer Herkunft aus kühleren Gebirgsregionen gedeiht sie im Garten prächtig, sofern die Bodenbedingungen stimmen.
2 Videos zu Kugel-Teufelskralle


11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →