
Bombus pyrenaeus Pérez, 1879
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Diese seltene Hummelart erkennst du an ihrem dichten, pelzigen Körper und dem kraftvollen Brummen, mit dem sie durch Gebirgsgärten fliegt. Da sie eine heimische Wildbiene ist, begegnest du ihr vor allem in den höheren Lagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Nester errichtet diese soziale Art bevorzugt in unterirdischen Hohlräumen oder verlassenen Kleinsäugerbauen im Boden. In Bezug auf ihre Nahrung ist sie polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenfamilien spezialisiert) und damit eine wichtige Bestäuberin. Ihre aktive Flugzeit beginnt im Juni und erstreckt sich bis in den September hinein. Auf ihrem Speiseplan stehen dabei gezielt Pflanzen wie der Berg-Lauch oder die Kugel-Teufelskralle. Häufig kannst du sie auch an der Glanz-Skabiose oder dem Eisenhut (Aconitum napellus subsp. lobelii) beobachten. Sogar an Campanula cochleariifolia oder der Berg-Distel sammelt sie fleißig Pollen. Um dieses Tier in deinem Garten zu unterstützen, solltest du alpine Pflanzen wie den Klippen-Thymian fördern. Offene Bodenstellen bieten ihr zudem potenzielle Nistmöglichkeiten. Der Verzicht auf Pestizide sichert ihr Überleben in einer naturnahen Gartenkultur.
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Wie alle Hummeln ist die Pyrenäenhummel friedfertig und sticht nur bei extremer Bedrohung zur Verteidigung ihres Nestes. Sie steht unter allgemeinem Artenschutz und ist für den Menschen völlig harmlos, solange man sie nicht drückt oder barfuß auf sie tritt.
Die Pyrenäenhummel (Bombus pyrenaeus) gehört zur Familie der Apidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Sie ist eine heimische Wildbienenart, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet ist. Ihre Nistbiologie ist sozial geprägt, wobei sie häufig unterirdische Hohlräume besiedelt. Von ähnlichen Hummelarten unterscheidet sie sich primär durch ihre Bindung an montane Lebensräume und die spezifische Flugzeit in den Sommermonaten.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_75162940
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