Bild folgtKI-generierte IllustrationPyrausta aurata Scopoli
Auch bekannt als: Minzenmotte
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Auffällig ist beim Goldzünsler (Pyrausta aurata) die kontrastreiche Zeichnung seiner Flügel, die im Sonnenlicht golden oder purpurn schimmert. Du kannst diesen tagaktiven Falter (einen Schmetterling, der am Tag fliegt) oft dabei beobachten, wie er geschickt zwischen den Kräuterblüten in deinem Garten navigiert. Er ist ein regelmäßiger Gast an Pflanzen wie Majoran (Origanum majorana) und Gewöhnlichem Dost (Origanum vulgare). Auch der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum) und der Gewöhnliche Sommerflieder (Buddleja davidii) dienen ihm als wichtige Energiequellen. Während die ausgewachsenen Schmetterlinge Nektar an Gewächsen wie dem Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder der Berg-Engelwurz (Angelica montana) suchen, haben die Raupen spezialisierte Ansprüche. Sie benötigen zwingend die Zitronen-Melisse (Melissa officinalis) für ihre Entwicklung. Um diesen nützlichen Bestäuber zu fördern, solltest du Melissen-Bereiche im Garten erhalten und nicht vorzeitig zurückschneiden. Auch Wildpflanzen wie das Raukenblättrige Greiskraut (Jacobaea erucifolia) oder Mentha carinthiaca bereichern sein Nahrungsangebot. Selbst an der Flatter-Binse (Juncus effusus) oder dem Fries' Hahnenfuß (Ranunculus friesianus) lässt er sich gelegentlich nieder.
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Der Goldzünsler ist für den Menschen und typische Zierpflanzen völlig harmlos. Da er nicht als gefährdet eingestuft ist, unterliegt er keinem besonderen gesetzlichen Schutzstatus nach der Roten Liste. Es besteht eine Verwechslungsmöglichkeit mit dem sehr ähnlichen Purpurroten Zünsler, was für die Gartenökologie jedoch keine Rolle spielt.
Der Goldzünsler (Pyrausta aurata) ist ein Schmetterling aus der Familie der Zünsler (Crambidae), die zur Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) gehört. Er ist als heimische Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Typisch für diesen kleinen Falter ist die auffällige Musterung der Flügel, die ihn von anderen Insekten unterscheidet. Er bevorzugt sonnige Standorte mit reichem Kräutervorkommen und ist sowohl am Tag als auch in der Dämmerung aktiv. In seiner Entwicklung durchläuft er eine vollständige Metamorphose (Umwandlung vom Ei über die Raupe bis zum Falter).
15 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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