Bild folgtKI-generierte IllustrationOriganum majorana
Auch bekannt als: Wurstkraut
57
Arten
interagieren
93
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Majoran (Origanum majorana) verrät sich durch seinen intensiven, würzigen Duft und die weich behaarten, rundlich-eiförmigen Blätter. Als wärmeliebender Lippenblütler ist er eine unverzichtbare Bereicherung für sonnige Naturgärten. Besonders Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) oder seltene Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) suchen ihn gezielt auf. Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) profitiert von dem reichen Nektarangebot. Wenn du einen sonnigen Platz mit kalkhaltigem Boden hast, ist diese Pflanze ein Gewinn für dich und deine geflügelten Gäste.
Duftender Insektenmagnet: 0.39 m Lebensraum für seltene Dickkopffalter.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
In der Blütezeit von Juli bis September ist der Majoran eine zentrale Anlaufstelle für Bestäuber. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen ihn spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) und Melitaea didyma. Auch der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und verschiedene Kuckuckshummeln nutzen die Blüten als wichtige Energiequelle. Die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) gehört ebenfalls zu den regelmäßigen Gästen. Mit einem leichten Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.6 mg sorgt der Wind für die Ausbreitung, was die natürliche Verteilung im Garten begünstigt.
Obwohl Majoran ein geschätztes Küchenkraut ist, wird er in Fachdatenbanken als nicht explizit kindersicher eingestuft. Dies liegt an den konzentrierten ätherischen Ölen, die bei Kleinkindern Reizungen auslösen können. In normalen Gartenmengen ist er jedoch unbedenklich und bereichert die heimische Flora ohne Giftgefahr für Haustiere oder Erwachsene.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.388 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7) für eine optimale Entwicklung der ätherischen Öle.
Der Boden sollte kalkhaltig oder basisch sein (Reaktionswert 8); bei Bedarf kannst du etwas Gartenkalk einarbeiten.
Halte die Erde mäßig feucht bzw. frisch (Feuchtewert 4), vermeide aber Staunässe durch eine gute Drainage (Wasserabfluss).
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf, Wert 6) genügt ein mäßig nährstoffreicher Boden.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühling von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Achte auf die Wuchshöhe von 0.39 m und lasse den Pflanzen ausreichend Platz zur Ausbreitung.
Eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr unterstützt das Wachstum, überdüngen solltest du jedoch nicht.
Gute Partnerin: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er teilt die Vorliebe für kalkreiche, sonnige Standorte und ergänzt das Buffet für Wildbienen hervorragend.
Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und zur Gattung Dost (Origanum). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Orte). Die Pflanze wächst als nicht verholztes Kraut und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.39 m. Charakteristisch sind die breitblättrigen, gegenständigen Blätter und die kompakten, scheinährenförmigen Blütenstände, die typisch für viele Vertreter dieser wärmeliebenden Pflanzenfamilie sind.
1 Video zu Majoran

54 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →