Bild folgtKI-generierte IllustrationLasius emarginatus
Auch bekannt als: ManhattAnt
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An ihrem rötlichen Brustabschnitt und dem dunkleren Kopf sowie Hinterleib erkennst du die etwa drei bis fünf Millimeter große Rotbraune Holzameise (Lasius emarginatus). In deinem Garten bewohnt diese Art vorzugsweise Mauerspalten, Totholz oder sonnig gelegene Steinritzen. Als staatenbildendes (in organisierten Gemeinschaften lebendes) Insekt organisiert sie ihr Zusammenleben in einer strengen Hierarchie aus Königin und Arbeiterinnen. Du profitierst von ihrer Anwesenheit, da sie den Boden durch ihre Grabtätigkeit belüftet und organische Stoffe umsetzt. Bei ihrer Nahrungssuche steuern die Arbeiterinnen gezielt Blüten an, wobei sie unter anderem am Gewöhnlichen Löwenzahn, am Wiesen-Labkraut oder am Knolligen Hahnenfuß zu finden sind. Auch die Zweijährige Nachtkerze, der Weiße Spierstrauch und das Feinstrahl-Berufkraut dienen ihnen als wichtige Ressourcen. Die Larven werden im Nest von den Arbeiterinnen mit proteinhaltiger Nahrung versorgt, bis sie sich verpuppen. Du kannst diese Tiere fördern, indem du Altholzstapel belässt und auf chemische Mittel verzichtest. Da sie auch Blattläuse zur Gewinnung von Honigtau nutzen, sind sie ein fester Bestandteil des ökologischen Netzwerks. Achte darauf, dass sie beim Nestbau keine morschen Holzteile an Gebäuden besiedeln, was im Garten jedoch meist unproblematisch bleibt.
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Die Rotbraune Holzameise ist für den Menschen harmlos, kann aber bei Neststörungen zwicken, was jedoch kaum schmerzhaft ist. Sie gilt als nützlicher Bodenverbesserer und ist rechtlich nicht gesondert geschützt. Im Garten hilft sie effektiv bei der Beseitigung kleinerer Schädlinge.
Diese Ameisenart gehört zur Gattung der Wegameisen (Lasius) innerhalb der Familie der Formicidae (Ameisen). Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und bevorzugt thermophile (wärmeliebende) Standorte. Die Arbeiterinnen erreichen eine Körperlänge von 3 bis 5 Millimetern, während die Königinnen deutlich größer werden. Als opportunistische (anpassungsfähige) Art siedelt sie oft in der Nähe menschlicher Siedlungsstrukturen oder in lichten Gebüschen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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