Bild folgtKI-generierte IllustrationRudbeckia hirta
Auch bekannt als: Schwarzäugige Rudbeckie
31
Arten
interagieren
59
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Rauhaarige Rudbeckie (Rudbeckia hirta) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Zungenblüten und dem markanten, dunkelbraun hervortretenden Zentrum ist sie eine beeindruckende Erscheinung. Als spätblühende Art ist sie eine verlässliche Anlaufstelle für Bestäuber, wenn vieles andere im Garten bereits verblüht ist. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) profitiert von ihrem Nektarangebot in den Monaten Juli bis September. Dank ihrer stabilen Stängel bietet sie zudem Lebensraum für Nützlinge wie die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus). Wenn du eine unkomplizierte Pflanze für sonnige Beete suchst, die bis in den Herbst Farbe zeigt, ist sie eine wunderbare Wahl.
Goldgelber Spätsommer-Magnet: Die wichtigste Tankstelle der Rotbeinigen Furchenbiene.
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Während ihrer Blütezeit von Juli bis September ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Die stabilen Strukturen der Pflanze dienen zudem als Jagdrevier für die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus), die ihre Netze geschickt zwischen den Stängeln spannt. Da die Samen ein sehr geringes Gewicht von 0.3831 mg aufweisen, können sie leicht durch Wind verbreitet werden. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Samenstände eine natürliche Futterreserve für heimische Vogelarten. Durch ihre Mykorrhiza-Verbindung (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) trägt sie zudem zur Gesundheit des Bodenökosystems bei.
Die Rauhaarige Rudbeckie wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher Vorsicht geboten, um einen versehentlichen Verzehr von Pflanzenteilen zu verhindern. Im Falle eines Falles ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.52 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit sie ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Ein normaler Gartenboden für Mittelzehrer (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist ideal.
Kalkgehalt: Sie bevorzugt basische (kalkhaltige) Böden mit einem hohen pH-Wert.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (April-Mai) oder im Herbst in die Erde.
Wuchshöhe: Plane im Beet mit einer festen Höhe von 0.52 m.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0.3831 mg sehr leicht und verbreiten sich über den Wind; lass die verblühten Köpfe für die Selbstaussaat stehen.
Pflege: Ein Rückschnitt erfolgt erst im Spätwinter, um die winterliche Struktur zu erhalten.
Pflanzpartner: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine hervorragende heimische Partnerin, da sie ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden stellt.
Die Rauhaarige Rudbeckie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa gilt sie als etablierter Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingewandert ist) und besiedelt bevorzugt offene, sonnige Standorte. Ein markantes Merkmal ist die raue Behaarung an Stängeln und Blättern, die der Pflanze ihren Namen gibt und sie vor übermäßiger Verdunstung schützt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.52 m wächst sie als krautige, nicht verholzende Pflanze und bildet breite Blätter aus. Sie ist an kalkhaltige (basische) Bodenverhältnisse angepasst.
21 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →