Bild folgtKI-generierte IllustrationRudbeckia hirta
Auch bekannt als: Schwarzäugige Rudbeckie
31
Arten
interagieren
59
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Auffaellig sind die goldgelben Strahlenblueten mit der fast schwarzen, kegelfoermigen Mitte, die der Rauhaarigen Rudbeckie (Rudbeckia hirta) ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingefuehrt wurde) bereichert sie den Garten durch ihre markante Gestalt. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) besucht die Blueten zur Nahrungssuche, waehrend die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) das dichte Blattwerk fuer ihre Netze nutzt. Wenn du eine robuste Pflanze fuer sonnige Plaetze suchst, die Insekten gezielt unterstuetzt, ist diese Art eine gute Wahl.
Kontrastreiches Highlight im Juli: Magnet fuer die Rotbeinige Furchenbiene.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitiert insbesondere die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) von dem Angebot im Juli. Die Bluetenstruktur bietet nicht nur Nahrung, sondern dient auch als Lebensraum fuer die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus), die hier erfolgreich auf Jagd gehen kann. Obwohl sie nur im Juli blueht, ist sie in dieser Zeit ein wichtiger Anlaufpunkt im Garten. Die stehengelassenen Samenstaende bieten zwar keine Nektardaten, dienen aber im Winter als wertvolle Struktur fuer die heimische Fauna und koennen von verschiedenen Voegeln als Futterquelle genutzt werden.
Bitte beachte, dass die Rauhaarige Rudbeckie als nicht kindersicher eingestuft wird. Die starken Haare an Stielen und Blaettern koennen bei empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen. Sie ist nicht zum Verzehr geeignet und sollte daher so gepflanzt werden, dass kleine Kinder nicht direkt mit ihr spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.52 m
Standort: Waehle fuer diese Pflanze einen Platz in der vollen Sonne aus.
Boden: Sie gedeiht am besten in normalem Gartenboden, der als Mittelzehrer (maessig naehrstoffreich) eingestuft wird.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (maessig feucht) gehalten werden; vermeide jedoch stehendes Wasser.
Pflanzzeit: Setze die Rudbeckie entweder im Fruehjahr von Maerz bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Pflege: Da sie als kurzlebig gilt, foerdert ein Rueckschnitt nach der Bluete im Juli manchmal die Vitalitaet, oft versamt sie sich aber auch selbst.
Vermehrung: Die Pflanze vermehrt sich unkompliziert ueber Samen, die im spaeten Sommer reifen.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen die Vorliebe fuer sonnige Standorte und normale Boeden, wobei die heimische Schafgarbe die oekologische Wertigkeit des Beetes zusaetzlich erhoeht.
Die Rauhaarige Rudbeckie (Rudbeckia hirta) ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz verbreitet und wird als Neophyt eingestuft. Ein markantes Merkmal ist die namensgebende, borstige Behaarung an Stiel und Blaettern, die als Verdunstungsschutz dient. Sie lebt in einer Symbiose mit der arbuskulaeren Mykorrhiza (einer speziellen Form von Bodenpilzen), die ihre Naehrstoffaufnahme verbessert. In ihrer Wuchsform zeigt sie sich als krautige Pflanze, die vor allem durch ihre kontrastreichen Bluetenkoepfe auffaellt.
19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
9 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →