Bild folgtKI-generierte IllustrationRudbeckia laciniata
Auch bekannt als: Wesenitzblume, Schlitzblättriger Sonnenhut
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
20
Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren leuchtend gelben Zungenblüten mit der grünlichen, kegelförmigen Mitte lässt sich die Schlitzblatt-Rudbeckie sofort erkennen. Diese stattliche Staude ist ein Neophyt (gebietsfremde Pflanze), der in unseren Gärten besonders im Spätsommer eine wichtige Rolle spielt. Wenn andere Blüten bereits verblühen, bietet sie Bestäubern wie der Rotbeinigen Furchenbiene (Halictus rubicundus) eine wertvolle Nahrungsquelle. Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen kräftigen Boden, belohnt dich dann aber mit einer beeindruckenden Präsenz. Da sie zur Ausbreitung neigt, solltest du ihren Platz im Garten mit Bedacht wählen, um heimischen Arten Raum zu lassen. Mit dieser Pflanze bringst du leuchtende Vitalität in deine feuchten Gartenbereiche.
Leuchtender Spätsommer-Magnet für Wildbienen und Schmetterlinge.
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Die Schlitzblatt-Rudbeckie wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist Vorsicht im Umgang mit Kindern und Haustieren geboten, da die Pflanze bei Verzehr oder Hautkontakt Probleme verursachen kann. Sollte es zu Unfällen kommen, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.49 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Schlitzblatt-Rudbeckie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Mitteleuropa hat sie sich als Neophyt (gebietsfremde Pflanze) etabliert und besiedelt bevorzugt feuchte Standorte wie Flussufer oder Auwälder. Charakteristisch sind ihre tief eingeschnittenen, breitblättrigen Laubblätter, die eine Fläche von etwa 5833 Quadratmillimetern erreichen können. Die Pflanze ist eine ausdauernde, nicht verholzte krautige Pflanze, die über ihr Wurzelwerk eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Pilzen zur besseren Nährstoffaufnahme) eingeht. Trotz ihrer Schönheit gilt sie in manchen Regionen als invasiv, da sie heimische Gewächse verdrängen kann.
19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →