Bild folgtKI-generierte IllustrationAnaphalis margaritacea
Auch bekannt als: Perlkraut, Großblütiges Perlkörbchen, Perlblume
33
Arten
interagieren
60
Interaktionen
dokumentiert
An ihren silbrig-weiß filzigen Blättern und den charakteristischen, papierartigen Blütenköpfen lässt sich die Silberimmortelle (Anaphalis margaritacea) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie bis in den Spätherbst hinein eine verlässliche Futterquelle bietet. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und spezialisierte Falter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) fliegen auf ihre Blüten. Dank ihres kompakten Wuchses und der hellen Färbung bringt sie Struktur und Lichtblicke in deine Beete. Wenn du einen sonnigen Standort hast, ist diese Staude genau das Richtige für dich.
Silberner Glanz und späte Nektarquellen für bedrohte Scheckenfalter.
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Diese Staude ist ein wichtiger Baustein für das ökologische Gleichgewicht, da sie von Juli bis Oktober Nahrung bietet. Zu den regelmäßigen Besuchern zählt nach aktuellen Beobachtungen die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Auch verschiedene Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Alpendornfinger-Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) nutzen die Blüten als Energiequelle. Die sehr leichten Samen (0.0445 mg) werden über weite Strecken durch den Wind verbreitet, was die natürliche Ausbreitung im Garten und darüber hinaus fördert.
Bitte beachte, dass die Silberimmortelle nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn sie nicht als hochgiftig gilt, sollten Kleinkinder beim Kontakt beaufsichtigt werden. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder versehentliches Verschlucken kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.634 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze kompakt bleibt und reich blüht.
Der Boden sollte frisch sein (mäßig feucht, Feuchtewert 4), Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Als Mittelzehrer (Nährstoffwert 4) benötigt sie einen Boden mit moderatem Nährstoffgehalt ohne übermäßige Düngung.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst vor dem ersten Frost.
Achte bei der Beetplanung auf die Wuchshöhe von exakt 0.63 m.
Der Boden sollte neutral bis schwach sauer (Reaktionswert 6) beschaffen sein.
Ein Rückschnitt erfolgt am besten erst im Frühjahr, um die Wintersilhouette zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für Sonne und mäßige Feuchtigkeit und ergänzt das silbrige Laub perfekt.
Die Silberimmortelle gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst sonnige, mäßig warme Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Auffällig sind die lanzettlichen Blätter mit einer Fläche von etwa 1465 mm², die durch ihre Behaarung perfekt an die Verdunstung angepasst sind. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM-Pilze, die im Boden lebende Pilzpartner zur Nährstoffaufnahme), die die Vitalität der krautigen Pflanze stärken.
32 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →