Bild folgtKI-generierte IllustrationSphecodes crassus
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Die Dichtpunktierte Blutbiene (Sphecodes crassus) fällt Dir durch ihren glänzenden Hinterleib auf, der an der Basis leuchtend rot und zur Spitze hin schwarz gefärbt ist. Wegen ihrer fast fehlenden Behaarung ähnelt sie eher einer kleinen Wespe als einer klassischen Biene. Diese Wildbiene führt ein Leben als Kuckucksbiene, was bedeutet, dass sie keine eigenen Nester baut, sondern ihre Eier in die Nester anderer bodennistender Wildbienen legt. Sie ist polylektisch (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie zur Nahrungssuche spezialisiert) und besucht von April bis August verschiedene Blüten, um Nektar zu trinken. In Deinem Garten kannst Du sie beispielsweise auf dem Ausdauernden Gänseblümchen (Bellis perennis), der Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) oder dem Frühlings-Fingerkraut (Potentilla verna) entdecken. Auch der Hornklee (Lotus corniculatus) und das Echte Labkraut (Galium verum) dienen ihr als wichtige Energiequelle. Um diese faszinierende Biene zu unterstützen, solltest Du offene Bodenstellen im Garten erhalten, da dort ihre Wirtsbienen siedeln. Zudem bieten Doldenblütler wie die Gewöhnliche Möhre (Daucus carota) oder der Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium) wertvolle Nahrung für die erwachsenen Tiere.
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Die Dichtpunktierte Blutbiene ist für Dich absolut harmlos und verhält sich gegenüber Menschen nicht aggressiv. Ihr winziger Stachel ist kaum in der Lage, die menschliche Haut zu durchdringen. Trotz ihres wespenähnlichen Aussehens besteht kein Grund zur Sorge, sie ist ein friedlicher Gast in Deinem Garten.
Diese Art gehört zur Familie der Halictidae (Schmalbienenartige) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa, wobei sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Als Kleptoparasit (Brutparasit) ist sie für ihre Fortpflanzung auf die Nester bestimmter Schmalbienen angewiesen. Die Unterscheidung von nah verwandten Blutbienen-Arten ist im Feld schwierig, da die charakteristische Punktierung des Körpers oft nur unter dem Mikroskop sicher bestimmt werden kann.
14 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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