Bild folgtKI-generierte IllustrationLeucanthemum vulgare agg.
Artengruppe
215
Arten
interagieren
340
Interaktionen
dokumentiert
6
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Wiesen-Margerite sofort an ihrem klassischen Gesicht: ein leuchtend gelbes Zentrum aus Röhrenblüten, umrahmt von strahlend weißen Zungenblüten (die fälschlicherweise oft als Blütenblätter bezeichnet werden). Sie ist das Symbol für naturnahe Wiesen und ökologisch unverzichtbar, da sie als wichtige Pollenquelle für Wildbienen dient. Zu ihren regelmäßigen Gästen gehören die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Wenn du ein Stück echte Wildblumenwiese in deinen Garten bringen willst, ist diese unkomplizierte Staude genau der richtige Anfang.
Klassische Schönheit und wichtige Tankstelle für die Rotbeinige Furchenbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Wiesen-Margerite eine zentrale Anlaufstelle für spezialisierte Insekten. Besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzen das reichhaltige Pollenangebot. Da die Blütenkörbe flach und offen sind, dienen sie zudem als ideale Landeplattform für Schwebfliegen und Käfer, die hier leicht an Nektar gelangen. Im Winter bieten die vertrockneten Blütenstände einen Mehrwert für die Vogelwelt, da die Samenreife Nahrung für samenfressende Arten darstellt. Durch ihre weite Verbreitung fungiert sie als wichtiges Bindeglied im Biotopverbund deines Gartens.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.37 m
Die Wiesen-Margerite ist eine dankbare Bewohnerin für sonnige Plätze im Garten. Sie bevorzugt einen frischen Boden (mäßig feucht) und gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf), weshalb normale Gartenerde völlig ausreichend ist.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit sie kräftige Stängel entwickelt.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Sommer kann oft eine zweite Blüte (Nachblüte) im Spätsommer anregen.
Vermehrung: Der Wurzelstock lässt sich im Frühjahr einfach mit dem Spaten teilen und an neuen Stellen wieder einpflanzen.
Kombination: Eine wunderbare Partnerin ist der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) oder die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula). Diese Arten teilen sich denselben Lebensraum und ergänzen das Weiß der Margerite perfekt mit ihren Blau- und Violetttönen.
Die Wiesen-Margerite gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland als indigen (einheimisch) eingestuft. Sie besiedelt bevorzugt frische Wiesen und Weiden und bildet oft dichte Bestände. Morphologisch zeichnet sie sich durch wechselständige, dunkelgrüne Blätter aus, wobei die unteren Blätter spatelförmig und gestielt sind, während die oberen den Stängel direkt umfassen. In der Roten Liste wird sie aktuell als ungefährdet geführt, was sie zu einer robusten Wahl für die Gartenkultur macht.
3 Videos zu Wiesen-Margerite (Artengruppe)



149 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
60 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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