Bild folgtKI-generierte IllustrationLobularia maritima
Auch bekannt als: Strandkresse
44
Arten
interagieren
89
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch für das Strand-Silberkraut (Lobularia maritima) sind die dichten, polsterartigen weißen Blütenstände, die den ganzen Sommer über einen intensiven Honigduft verströmen. In deinem Garten ist die Pflanze ein wertvoller Langzeitblüher, der bis in den Spätherbst hinein Nahrung liefert. Davon profitieren besonders Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Auch als Raupenfutter für den Braungebänderten Heckenspanner spielt das Kraut eine wichtige ökologische Rolle. Wenn du einen sonnigen Platz suchst, der fast ohne Pflege auskommt, ist diese Art eine wunderbare Wahl für dich.
Blühender Honigduft-Teppich: Die Nektar-Tankstelle von Juni bis November.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Das Strand-Silberkraut bietet ein breites Spektrum für die heimische Fauna. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen neben der Rotbeinigen Furchenbiene (Halictus rubicundus) auch Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) die Blüten an. Die Pflanze dient zudem als wichtige Raupenfutterpflanze für den Braungebänderten Heckenspanner. Auch Käfer wie der Schenkelkäfer (Oedemera flavipes) und Ameisenarten wie Camponotus fallax werden regelmäßig angelockt. Durch die extrem lange Blütezeit von Juni bis November füllt sie eine kritische Lücke im Nahrungsangebot des Spätjahres.
Das Strand-Silberkraut wird offiziell als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher eine umsichtige Standortwahl ratsam. Bei einem Verdacht auf Vergiftung oder Unverträglichkeit wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Nov
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.158 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Kronröhre
2 mm
Pollen
0.0125 mg/Blüte
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht.
Ellenberg Feuchte 3: Der Boden sollte trocken sein; vermeide Staunässe durch eine gute Drainage (Wasserabfluss).
Ellenberg Nährstoffe 5: Ein Boden mit mäßigem Nährstoffgehalt ist ideal; zusätzliches Düngen ist meist nicht nötig.
Ellenberg Reaktion 7: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (hoher pH-Wert).
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht; ein Rückschnitt nach der ersten Blütewelle im Sommer fördert oft den Neuaustrieb.
Vermehrung: Durch das geringe Samengewicht sorgt die Pflanze oft selbst für Nachkommen durch Selbstaussaat.
Wuchshöhe: Mit 0,16 m ist sie perfekt für den Beetvordergrund oder Steingärten geeignet.
Gute Partnerin: Wild-Thymian (Thymus pulegioides) – beide schätzen trockene, sonnige Lagen und fördern gemeinsam die Insektenvielfalt.
Das Strand-Silberkraut gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Ursprünglich auf Xerothermstandorten (trockene, warme Standorte) beheimatet, ist es heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Es handelt sich um eine krautige, nicht verholzte Pflanze mit schmalen, breitblättrigen Blättern. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,16 m bildet sie flache Teppiche, die den Boden beschatten. Die Ausbreitung erfolgt über winzige, nur 0,3051 mg leichte Samen, die ideal für die Fernausbreitung durch den Wind angepasst sind.
3 Videos zu Strand-Silberkraut



27 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
14 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →