Bild folgtKI-generierte IllustrationVolucella zonaria
Auch bekannt als: Große Waldschwebfliege, Riesen-Hummelschwebfliege
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Die Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria) ist mit bis zu zwei Zentimetern Körperlänge unsere größte Schwebfliege und fällt durch ihren rötlich-gelben Hinterleib mit schwarzen Querbinden sofort auf. Du erkennst sie zudem an ihrem typischen Schwebflug, bei dem sie wie ein Hubschrauber in der Luft verharrt, um dann blitzschnell die Richtung zu ändern. Durch ihr Aussehen nutzt sie die Mimikry (Nachahmung wehrhafter Tiere zum Schutz), um Fressfeinde abzuschrecken, obwohl sie völlig harmlos ist. In Deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Bestäuber. Die Larven der Schwebfliegen sind zudem nützlich, da sie als Blattlaus-Vertilger den Befall an Deinen Pflanzen reduzieren können. Besonders gerne besucht dieser Gast den Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder die Ackerwinde (Convolvulus arvensis). Auch an Brombeeren (Rubus fruticosus agg.) oder dem Argentinischen Eisenkraut (Verbena bonariensis) kannst Du sie beobachten. Ebenso dienen Dost (Origanum majorana), Ross-Minze (Mentha longifolia) und Gänseblümchen (Bellis perennis) als wichtige Nahrungsquellen. Wenn Du ihr helfen möchtest, solltest Du heimische Pflanzen wie die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) in Deinem Garten stehen lassen. Ein giftfreier Garten mit vielfältigen Blüten bietet ihr den besten Lebensraum.
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Die Hornissenschwebfliege ist völlig harmlos; sie besitzt keinen Stachel und kann weder stechen noch beißen. Trotz ihres wehrhaften Aussehens handelt es sich um einen reinen Nützling, der als Bestäuber fungiert und im Garten absolut willkommen ist.
Die Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Gattung Volucella. Sie ist eine heimische Art, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet ist. Mit einer Körperlänge von bis zu 22 Millimetern ist sie die stattlichste Vertreterin ihrer Gruppe. Als erwachsene Tiere leben sie von Nektar und Pollen, womit sie einen wesentlichen Beitrag zur Bestäubung leisten. Die Art bevorzugt warme, offene Lebensräume mit einem reichen Angebot an Blütenpflanzen.
12 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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