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Tropaeolum majus
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Auch bekannt als: Kapuzinerli, Grosse Kapuzinerkresse
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Arten
interagieren
424
Interaktionen
dokumentiert
9
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) durch ihre kreisrunden, schildförmigen Blätter und die leuchtend trichterförmigen Blüten mit dem langen Sporn auf. In deinem Naturgarten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Kinderstube, da sie als Raupenfutterpflanze für den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) dient. Auch Feldhummeln und Feldwespen fliegen die nektarreichen Blüten über viele Monate hinweg regelmäßig an. Mit dieser Pflanze holst du dir einen unkomplizierten Dauerblüher ins Beet, der bis zum ersten Frost Farbe liefert. Schau genau hin, denn oft entdeckst du die kleinen Raupen gut getarnt an der Blattunterseite.
Bunte Nektartankstelle und Schmetterlingswiege von April bis November.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Große Kapuzinerkresse eine unverzichtbare Ressource für den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae), dessen Raupen auf die Blätter als Nahrung angewiesen sind. Die Blüten bieten von April bis November eine verlässliche Nektarquelle für die Feldhummel und die Feldwespe. Auch Punktkäfer nutzen die Pflanze regelmäßig als Lebensraum. Da die Blütezeit ungewöhnlich lang ist, überbrückt sie nahrungsarme Zeiten im Hochsommer und Herbst. Durch das dichte Blattwerk entstehen zudem schattige Rückzugsorte für diverse Kleinstlebewesen am Boden.
Die Große Kapuzinerkresse wird als nicht kindersicher eingestuft. Aufgrund der enthaltenen Senföl-Glykoside (scharf schmeckende Inhaltsstoffe) kann der Verzehr großer Mengen bei Kindern zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Wildpflanzen besteht durch die charakteristischen, runden Blätter und den typischen Blütensporn jedoch nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Apr – Nov
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,8 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Große Kapuzinerkresse gehört zur Familie der Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Ein besonderes biologisches Merkmal ist ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose (Lebensgemeinschaft) zwischen Pilzen und Wurzeln, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen. Ihre Blätter sind peltat (schildförmig), wobei der Blattstiel direkt in der Mitte der Blattfläche ansetzt. Die Blüten besitzen einen auffälligen Kelchsporn, der den Nektar tief im Inneren verbirgt und so spezialisierte Bestäuber anlockt.
21 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•00310270 — Phyllotreta food plants and geographic distribution
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.