
Silene vulgaris
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Knirrkohl, Taubenkropf-Leimkraut, Gemeines Leimkraut, Blasen-Leimkraut, Klatschnelke, Aufgeblasenes Leimkraut
45
Arten
interagieren
91
Interaktionen
dokumentiert
12
Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist das Gewöhnliche Leimkraut (Silene vulgaris) an seinen blassgrünen bis rötlichen Kelchen, die wie kleine, aufgeblasene Lampions direkt hinter den weißen Blütenblättern sitzen. Für Deinen Naturgarten ist diese Art ein echter Gewinn, da sie eine zentrale Rolle im Ökosystem einnimmt und besonders dämmerungsaktive Insekten unterstützt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren spezialisierte Falter wie die Violettbraune Kapseleule massiv von ihrem Nektarangebot. Auch für die Raupen der Rotbraunen Waldrandeule ist die Pflanze eine überlebenswichtige Nahrungsgrundlage. Wenn Du also einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, machst Du mit dieser robusten Schönheit alles richtig.
Nachtfalter-Magnet mit lampionartigen Blüten und reichlich Abendnektar.
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Das Gewöhnliche Leimkraut ist eine erstklassige Futterquelle für spezialisierte Nachtfalter. Nach aktuellen Daten bietet jede Blüte ein Nektarvolumen von 0,5343 Mikrolitern – ein wertvoller Energieschub für Insekten mit langen Rüsseln. Besonders die Raupen der Hadena confusa und der Schwarzgefleckten Herbsteule sind auf diese Pflanze als Nahrung angewiesen. Auch die Violettbraune Kapseleule und die Rotbraune Waldrandeule nutzen das Leimkraut zur Aufzucht ihrer Generationen. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Samenstände zudem als wichtige Ressource für heimische Vögel und bieten Überwinterungsquartiere für kleine Nützlinge.
Gemäß den vorliegenden Daten ist das Gewöhnliche Leimkraut als nicht kindersicher eingestuft. Es enthält in seinen Pflanzenteilen Saponine (seifenähnliche Inhaltsstoffe), die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Pflanzen besteht aufgrund der charakteristischen, aufgeblasenen Kelche jedoch kaum. Achte dennoch darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,398 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gewöhnliche Leimkraut gehört zur Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es ist in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Wiesen sowie Wegränder. Morphologisch auffällig ist der gabelige Blütenstand und die bläulich-grüne Bereifung der Blätter, die als Verdunstungsschutz dient. Als Hemikryptophyt (Pflanze, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen) ist es hervorragend an die mitteleuropäischen Winter angepasst.
29 Arten interagieren mit dieser Pflanze
12 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•pollinator_interactions
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_42386758
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.