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Agrostis alpina
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Auch bekannt als: Agrostis alpina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Alpen-Straußgras (Agrostis alpina) durch seine extrem niedrige, polsterartige Wuchsform und die feinen Halme, die kaum höher als acht Zentimeter werden. Für deinen Naturgarten ist dieses zierliche Süßgras ein echter Gewinn, da es spezialisierten Faltern wie dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und dem Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) als wichtige Lebensgrundlage dient. Es besetzt Nischen an sonnigen Plätzen, die für größere Gräser oft zu exponiert sind. Wenn du alpine Akzente setzen und gleichzeitig die Artenvielfalt der Dickkopffalter fördern möchtest, ist dieses Gras die ideale Wahl. Du wirst sehen, wie die filigranen Blütenstände deinem Garten eine ganz natürliche Leichtigkeit verleihen.
Alpiner Winzling mit großer Wirkung: Nur 8 cm hoch und ein Magnet für Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist eine wichtige Futterpflanze für eine Vielzahl von Schmetterlingen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere Dickkopffalter wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) von dieser Art. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Wald-Gelbwürfel-Falter (Carterocephalus silvicola) nutzen das Gras aktiv. Selbst seltenere Arten wie der Blauschwarze Dickkopffalter (Pelopidas thrax) oder Gegenes nostrodamus finden hier Nahrung. Die winzigen Samen dienen zudem im Herbst kleinen Singvögeln als Energielieferant. Durch seine Mykorrhiza-Verbindung trägt es wesentlich zur biologischen Aktivität und Gesundheit des Gartenbodens bei.
Das Alpen-Straußgras gilt als ungiftig und stellt somit keine Gefahr für Haustiere oder neugierige Entdecker dar. Da es laut Datenbank nicht explizit als kindersicher eingestuft wird, sollte es primär als ökologisch wertvolle Zierpflanze im Beet oder Alpinum und nicht als bespielbare Rasenfläche verwendet werden. Die Halme sind weich und weisen keine scharfen Kanten auf.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,082 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Alpen-Straußgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in den Bergregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind lückige Rasen und Felsfluren in alpinen Höhenlagen, was seine Vorliebe für kühleres Klima erklärt. Morphologisch zeichnet es sich durch eine sehr geringe Wuchshöhe von exakt 0,08 m und breitblättrige Blätter aus, was für Straußgräser in dieser Höhenlage charakteristisch ist. Als Indigen (einheimische Art) ist es perfekt an die klimatischen Bedingungen unserer Breitengrade angepasst und ökologisch stabil in neutrale Bodenverhältnisse eingebunden.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.