Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena tibialis (Kirby, 1802)
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An den auffällig orange-rot behaarten Hinterbeinen lässt sich die Rotbeinige Rippensandbiene sofort erkennen. Mit einer Körperlänge von bis zu 15 Millimetern gehört sie zu unseren stattlichen Wildbienen. Du findest sie als eine der ersten Boten des Frühlings oft an blühenden Weidenkätzchen. Die Art ist univoltin (nur eine Generation pro Jahr bildend) und beginnt ihren Flug meist im März. Das Weibchen gräbt Gänge in den Boden und legt dort einzelne Eier in Brutkammern ab. Im Frühjahr besucht sie bevorzugt die Sal-Weide (Salix caprea), die Korb-Weide (Salix viminalis) oder die Schlehe (Prunus spinosa). Die Larve ernährt sich im Boden von einem Vorrat aus Pollen und Nektar, den die Mutter mühsam eingetragen hat. Das Tier überwintert bereits fertig entwickelt als Imago (erwachsenes Insekt) in seiner unterirdischen Kammer. Du kannst ihr helfen, indem du offene Bodenstellen in sonniger Lage zulässt, da sie dort ihre Nester baut. Pflanze heimische Gehölze wie die Grau-Weide (Salix cinerea) oder die Bruch-Weide (Salix fragilis), um ihr ausreichend Nahrung zu bieten. Achte darauf, im zeitigen Frühjahr keine Pestizide zu verwenden, damit die fleißigen Bestäuber sicher arbeiten können.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher, der nicht aggressiv gegenüber Menschen auftritt. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und darf nicht gestört werden. Ihr Stachel ist zudem viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen.
Die Rotbeinige Rippensandbiene (Andrena tibialis) gehört zur Familie der Andrenidae (Sandbienen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie besiedelt bevorzugt Waldränder, Gärten und Parks mit lockeren Bodenstrukturen. Mit ihrer beachtlichen Größe und den namensgebenden rötlichen Beinen ist sie gut von kleineren Verwandten zu unterscheiden. Als solitäre (einzeln lebende) Biene bildet sie keine Staaten, tritt aber oft in lockeren Siedlungen auf. Sie ist eine wichtige Bestäuberin für frühblühende Gehölze.
18 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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