Bild folgtKI-generierte IllustrationArctia villica
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Du erkennst den Schwarzen Bären (*Arctia villica*) sofort an seinen tiefschwarzen Vorderflügeln mit den auffälligen, cremeweißen Flecken und den kontrastreichen orange-gelben Hinterflügeln. Dieser prächtige Falter bildet eine Generation pro Jahr aus. Die Eier werden vom Weibchen in kleinen Gelegen an Blattunterseiten abgelegt. Im Frühling fressen die Raupen nach der Winterruhe an Pflanzen wie dem Löwenzahn (*Taraxacum*) oder der Weißen Taubnessel (*Lamium album*). Die Falter selbst sind zwischen Mai und September aktiv. Die Larven sind polyphag (vielseitig in der Nahrungswahl) und ernähren sich von heimischen Gewächsen wie der Großen Brennnessel (*Urtica dioica*) oder dem Blutroten Hartriegel (*Cornus sanguinea*). Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) am Boden unter Falllaub oder in der Krautschicht. Du kannst diese Art fördern, indem du 'wilde Ecken' mit Gewöhnlichem Greiskraut (*Senecio vulgaris*) und Sternmieren (*Stellaria*) im Garten zulässt. Ein strukturreicher Garten mit heimischen Sträuchern bietet der rund 0,06 Gramm schweren Art einen sicheren Lebensraum.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die behaarten Raupen solltest du nicht mit bloßen Händen berühren, da die Haare bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen können. Der Falter selbst ist harmlos, sticht nicht und stellt keine Gefahr für Menschen oder Haustiere dar.
Der Schwarze Bär (*Arctia villica*) ist ein Schmetterling aus der Familie der Erebidae (Bärenspinner). Er bevorzugt warme Standorte und ist in Mitteleuropa, etwa in der Schweiz und Belgien, heimisch. Allein in der Schweiz belegen 453 Beobachtungen sein Vorkommen in der Zeit von 1979 bis 2018. Mit einer Masse von circa 0,06 Gramm gehört er zu den größeren Nachtfaltern der Region. Ein wichtiges Merkmal für Laien ist das markante, weiß gefleckte Muster auf schwarzem Grund, das ihn von verwandten Arten deutlich abhebt.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
14 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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