Bild folgtKI-generierte IllustrationBistorta officinalis subsp. officinalis
Auch bekannt als: Bistorta officinalis subsp. officinalis
34
Arten
interagieren
40
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
An den walzenförmigen, rosa Blütenähren, die wie kleine Bürsten über dem satten Grün schweben, lässt sich der Schlangen-Wiesenknöterich (Bistorta officinalis subsp. officinalis) sofort erkennen. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil für jeden Feuchtgarten, da er als wichtige Nektarquelle für spezialisierte Insekten dient. Besonders seltene Falter wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) oder die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) suchen ihn gerne auf. Mit seinen schlangenförmig gewundenen Wurzelstöcken befestigt er zudem den Boden an Teichrändern. Holst du dir diesen Überlebenskünstler in den Garten, schaffst du einen wertvollen Trittstein für die heimische Artenvielfalt.
Rosa Blütenbürsten: Ein Festmahl für seltene Perlmuttfalter und Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Art eine wertvolle Tankstelle für diverse Insekten. Zu den Besuchern zählen spezialisierte Schmetterlinge wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) und Boloria frigga. Auch die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris) schätzen den Nektar der dichten Blütenstände. Unter den Käfern findet man häufig den Vierpunktigen Ameisen-Sackkäfer (Clytra quadripunctata) und den Gartenkäfer (Phyllopertha horticola) auf den Ähren. Da die Pflanze auch von Anthocomus fasciatus besucht wird, unterstützt sie ein breites Spektrum der heimischen Kleintierwelt.
Der Schlangen-Wiesenknöterich wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verdachts auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz im Garten.
Boden: Der Boden sollte dauerhaft frisch bis feucht und nährstoffreich sein, ideal ist ein lehmiges Substrat.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass die Erde nie ganz austrocknet; ein Platz am Teichrand ist optimal.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 35 bis 40 Zentimeter Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juni kann manchmal eine zweite Blüte im Spätsommer anregen.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im zeitigen Frühjahr einfach mit dem Spaten teilen.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen feuchten Bodenverhältnisse liebt.
Der Schlangen-Wiesenknöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). Er ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise Feuchtwiesen sowie nährstoffreiche Moorränder. Markant ist sein S-förmig gewundenes Rhizom (unterirdischer Wurzelstock), dem er seinen Namen verdankt. Die Pflanze wächst als ausdauernde, krautige Staude und ist ein typischer Vertreter der Pflanzengesellschaften auf nassen, ungedüngten Standorten.
1 Video zu Schlangen-Wiesenknöterich

24 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →