Bild folgtKI-generierte IllustrationAlosterna tabacicolor (Degeer, 1775)
Degeer, 1775
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bekannt
An den schmalen, namensgebend tabakbraun gefärbten Flügeldecken lässt sich der Tabakfarbene Schmalbock (Alosterna tabacicolor) sofort erkennen. Der kleine Käfer erreicht eine Länge von etwa sechs bis zehn Millimetern und zeigt oft eine charakteristische dunkle Naht entlang der Flügelmitte. Es gibt eine Generation pro Jahr, deren Lebenszyklus eng an heimische Laub- und Nadelgehölze gebunden ist. Im Frühling beobachtest du die erwachsenen Käfer häufig beim Pollenfressen auf den Blüten von Spitz-Ahorn (Acer platanoides) oder Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris). Den Sommer verbringen sie mit der Nektarsuche auf der Gewöhnlichen Bärenklau (Heracleum sphondylium) oder dem Betäubenden Kälberkropf (Chaerophyllum temulum). Die Larve lebt verborgen und ernährt sich xylophag (holzfressend) von abgestorbenen, oft pilzbewachsenen Zweigen der Berg-Ulme (Ulmus glabra) oder Schwarz-Erle (Alnus glutinosa). Zur Überwinterung zieht sich das Tier als Larve tief in mürbes Holz zurück, um vor Frost geschützt zu sein. Wenn du diesen nützlichen Zersetzer fördern möchtest, lass einfach etwas Totholz in Form von dünnen Ästen der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) oder der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia) in einer ruhigen Gartenecke liegen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Käfer kann weder stechen noch beißen und stellt keine Gefahr für gesundes Holz oder die Bausubstanz dar, da er ausschließlich morsches Material besiedelt.
Der Tabakfarbene Schmalbock (Alosterna tabacicolor) ist ein Vertreter der Bockkäfer (Cerambycidae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt Waldränder sowie strukturreiche Gärten. Kennzeichnend sind der schwarze Halsschild und die gelb-bräunliche Färbung der Flügeldecken. Während die erwachsenen Käfer floricol (blütenbesuchend) leben, entwickeln sich die Larven in feuchtem Totholz von Laubbäumen und gelegentlich der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris).
2 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
29 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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