Bild folgtKI-generierte IllustrationCetonia aurata (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst den Goldglänzenden Rosenkäfer (Cetonia aurata) sofort an seinem metallisch-grün schimmernden Körper und den unregelmäßigen weißen Querstreifen auf den hinteren Flügeldecken. Auffällig ist sein flaches Flugbild, da er seine Deckflügel im Flug nicht anhebt. Er bringt meist eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier in humusreiches Material ablegen. Im Frühjahr ab April besucht er bevorzugt den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna). Im Sommer findest du ihn häufig auf der Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare), dem Echten Labkraut (Galium verum) oder dem Gewöhnlichen Bärenklau (Heracleum sphondylium). Die Larven, sogenannte Engerlinge (C-förmige Käferlarven), fressen abgestorbenes Pflanzenmaterial, unter anderem an den Wurzeln vom Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea) oder Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus). Den Winter verbringt das Tier als Larve oder bereits ausgewachsener Käfer in einer Kältestarre (Zustand verlangsamten Stoffwechsels) tief im Kompost oder Boden. Du kannst ihn fördern, indem du Totholzstapel belässt und einen Komposthaufen pflegst, der als Kinderstube dient.
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Der Goldglänzende Rosenkäfer ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt und darf nicht beeinträchtigt werden. Er ist völlig harmlos, kann weder stechen noch beißen und ist ein ausgesprochen nützlicher Gartenbewohner, dessen Larven den Kompost veredeln.
Dieser Käfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Mit einer Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern zählt er zu den auffälligsten heimischen Käferarten in Gärten und Waldnähe. Ein besonderes Merkmal ist die chitinöse (aus Hornstoff bestehende) Aussparung am Rand der Flügeldecken, die das Fliegen mit geschlossenen Flügeln ermöglicht. Er gilt als wichtiger Bestäuber und wertvoller Zersetzer organischer Substanz.
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
41 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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