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Briza maxima
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Auch bekannt als: Briza maxima
39
Arten
interagieren
45
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Große Zittergras (Briza maxima) durch seine großen, herzförmigen Ährchen auf, die bei jedem Lufthauch an ihren haardünnen Stielen erzittern. Für deinen Naturgarten ist dieses Gras ein echter Gewinn, da es spezialisierten Schmetterlingen wie dem Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) als Lebensgrundlage dient. Es besiedelt zuverlässig jene sonnigen, kargen Ecken, an denen viele Prachtstauden aufgeben würden. Mit seinem zierlichen Wuchs bringt es eine wunderbare Dynamik und Leichtigkeit in deine Beete. Wenn du eine trockene Stelle im Garten hast, machst du mit diesem Spezialisten alles richtig.
Tanzende Herzen im Wind: Ein Magnet für seltene Dickkopffalter auf kargem Boden.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Gras eine wichtige Ressource für verschiedene Dickkopffalter. Zu den Besuchern zählen der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus), der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Auch exotischere Wanderfalter wie Pelopidas thrax oder Gegenes nostrodamus werden von der Pflanze angezogen. Die leichten Samen mit einem Gewicht von 2,8869 mg sind eine wichtige Nahrungsquelle und verbreiten sich über weite Strecken durch den Wind. Zudem dient das Gras dem Reh (Capreolus capreolus) als gelegentliche Futterpflanze in der Landschaft.
Das Große Zittergras wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht geboten ist, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Es sind zwar keine schweren Vergiftungen bekannt, doch sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,412 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Große Zittergras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo es auf neutralen bis schwach sauren Böden gedeiht. Es wächst als nicht verholztes, breitblättriges Gras und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,41 m. Botanisch ist es als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) eingeordnet und geht eine Mykorrhiza-Symbiose vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, was die Nährstoffaufnahme auf kargen Böden verbessert.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.