Bild folgtKI-generierte IllustrationClostera pigra (Hufnagel, 1766)
14
Pflanzen
besucht
18
Interaktionen
dokumentiert
13
Wirtspflanzen
bekannt
An den charakteristisch behaarten Vorderbeinen, die er in Ruhe weit nach vorne streckt, lässt sich der Kleine Raufußspinner sofort erkennen. Dieser eher unauffällige Nachtfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 22 bis 28 Millimetern und zeigt eine braungraue Färbung mit einer markanten hellen Querlinie auf den Vorderflügeln. Die Art ist bivoltin (zwei Generationen pro Jahr bildend), wobei die ersten Falter bereits im April aktiv werden. Im Frühling besucht das Tier bevorzugt die Asch-Weide (Salix cinerea), um Energie zu tanken. Die Weibchen legen ihre Eier in kleinen Gelegen an die Blattunterseiten der Futterpflanzen ab. Die Raupen ernähren sich von einer Vielzahl heimischer Gehölze, darunter die Ohr-Weide (Salix aurita), die Zitter-Pappel (Populus tremula) und die Grau-Weide (Salix cinerea). Zur Verpuppung spinnt sich die Larve in ein lockeres Gespinst zwischen Blättern ein. Der Kleine Raufußspinner überwintert im Stadium der Puppe, meist geschützt am Boden im herabgefallenen Laub. Du kannst diesen Schmetterling gezielt fördern, indem du heimische Weidenarten oder die Silber-Pappel (Populus alba) in deinem Garten pflanzt. Achte darauf, das Herbstlaub unter diesen Bäumen liegen zu lassen, um die Winterquartiere der Puppen nicht zu zerstören.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte und stellt keine Gefahr für Nutzpflanzen dar. Da viele Weidengebiete schwinden, ist er ein schützenswerter Teil der lokalen Biodiversität (Artenvielfalt).
Der Kleine Raufußspinner gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Moore, Auen und feuchte Waldränder. Typisch für diese Gattung ist der behaarte Körper und die Ruhestellung mit dachförmig gefalteten Flügeln. Die Unterscheidung von anderen Zahnspinnern erfolgt über die spezifische Flügelzeichnung und die vergleichsweise geringe Körpergröße.
13 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →