Bild folgtKI-generierte IllustrationEilema lurideola
11
Pflanzen
besucht
12
Interaktionen
dokumentiert
6
Wirtspflanzen
bekannt
An seinen bleigrauen, schlicht gefärbten Flügeln lässt sich das Grauleibchen (Eilema lurideola) im Garten sofort erkennen. Der mittelgroße Falter ist von Mai bis September aktiv und bringt pro Jahr eine Generation hervor. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an Baumrinde oder in der Nähe von Flechten ab. Im Frühling und Frühsommer besuchen die Falter gerne den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) oder den Faden-Klee (Trifolium dubium), während sie im Hochsommer oft an Brombeeren (Rubus fruticosus agg.) oder dem Wald-Ziest (Stachys sylvatica) zu finden sind. Auch der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium) dient als wichtige Nektarquelle. Die Raupen leben polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend) und ernähren sich unter anderem vom Wild-Apfel (Malus sylvestris), dem Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea) oder dem Weißdorn (Crataegus monogyna). Das Tier überwintert als Larve (Raupe) an geschützten Stellen, etwa in Rindenspalten oder im dichten Unterholz. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Gehölze wie den Weißdorn pflanzt und Totholz im Garten belässt. Ein naturnaher Garten mit Brombeerhecken bietet sowohl Nahrung als auch sichere Überwinterungsplätze.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keinen Stachel und ist für den Menschen vollkommen ungefährlich. Da er als heimische Art nützlich für das ökologische Gleichgewicht ist, sollte man ihn und seine Raupen ungestört lassen.
Das Grauleibchen (Eilema lurideola) gehört zur Familie der Eulenfalter (Erebidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Mit einer Körpermasse von etwa 0,024 Gramm zählt es zu den mittelgroßen Nachtfaltern der Region. Charakteristisch ist die unauffällige, graue Färbung der Flügel, die in Ruheposition flach über dem Hinterleib liegen. In der Schweiz wurden bereits über 2.900 Beobachtungen dieser Art dokumentiert, was ihre weite Verbreitung in verschiedenen Lebensräumen belegt.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →