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Festuca albensis
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Auch bekannt als: Festuca albensis
39
Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
An seinen schmalen, blaugrauen Blättern und den zarten Blütenrispen lässt sich der Elbe-Schwingel (Festuca albensis) sofort erkennen. Dieser seltene Naturschatz ist in Deutschland stark gefährdet (Rote Liste 2) und kommt wild fast nur noch im Bereich der großen Flusstäler vor. Mit seiner Pflanzung leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz, da er spezialisierten Faltern wie dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) als Lebensraum dient. Auch der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitiert von diesem heimischen Süßgras. Wenn du einen Platz im Garten frei hast, ist dieses Gras eine wunderbare Wahl für eine naturnahe Gestaltung.
Rarität im Garten: Ein stark gefährdeter Dickkopffalter-Magnet aus dem Elbtal.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Gras eine wichtige Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Schmetterlingen aus der Gruppe der Dickkopffalter. Neben dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) profitieren auch Arten wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) von der Pflanze. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen), die das Gras im Boden eingeht, was den Nährstoffkreislauf und die Bodenstruktur verbessert. Da der Elbe-Schwingel stark gefährdet ist, dient jede Ansiedlung im Garten als wertvolle Trittbiotope für den Erhalt der regionalen Biodiversität.
Der Elbe-Schwingel wird in Bezug auf die Garteneigenschaften als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich bei Gräsern oft durch die scharfen Kanten der Blätter, die bei Kontakt zu oberflächlichen Schnittwunden führen können, oder durch das allergene Potenzial der Pollen während der Blütezeit. Eine Giftigkeit für Menschen oder Haustiere ist nicht bekannt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Bioregion
Continental
Der Elbe-Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Schwingel (Festuca). Er ist in Deutschland indigen (einheimisch) oder ein Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns vorkam) und hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in den sandigen Gebieten der Elbeflusslandschaft. Morphologisch zeichnet er sich durch einen horstförmigen Wuchs (kompakte Grasbüschel) aus. Aufgrund seiner Seltenheit wird er in der Roten Liste gefährdeter Arten in der Kategorie 2 (stark gefährdet) geführt.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.