Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium umbellatum var. umbellatum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch für das Doldige Habichtskraut sind die zahlreichen, leuchtend gelben Blütenkörbchen, die am Ende der Stängel in einer sogenannten Dolde (einer schirmartigen Blütenanordnung) zusammenstehen. Diese heimische Wildstaude ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da sie als wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und Schmetterlinge wie die Hausmutter (Noctua pronuba) dient. Auch der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) besucht die Blüten regelmäßig auf der Suche nach Nektar. Mit dieser Pflanze förderst du gezielt die Artenvielfalt in halbschattigen Bereichen. Wenn du einen eher sauren Boden im Garten hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Ein gelbes Blütenmeer für saure Böden und Heimat der Rotbeinigen Furchenbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Doldige Habichtskraut ein Magnet für verschiedene Insektengruppen. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzt den Pollen zur Versorgung ihrer Brut. Unter den Schmetterlingen profitieren Arten wie die Hausmutter (Noctua pronuba) und der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) vom Nektarangebot. Auch Kuckuckshummeln (Psithyrus) gehören zu den regelmäßigen Besuchern der gelben Blütenkörbchen. Die sehr leichten Samen mit einem Gewicht von nur 0.3877 mg ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind und bieten im Winter eine potenzielle Nahrungsquelle für Vögel. Durch die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen trägt die Pflanze zudem zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei.
Das Doldige Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollte man beim Gärtnern mit kleinen Kindern achtsam sein. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs größerer Mengen steht der Giftnotruf unter 0228 19 240 beratend zur Seite. Für Haustiere gilt die Pflanze im normalen Gartenalltag als unbedenklich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Boreal
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.456 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen Standort im Halbschatten (Lichtzahl 5), um der Pflanze ideale Bedingungen zu bieten.
Bodenbeschaffenheit: Die Erde sollte ein Mittelzehrer-Niveau (normaler Gartenboden) aufweisen und unbedingt sauer (Reaktionszahl 3) sein.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass der Boden frisch (mäßig feucht, Feuchtezahl 4) bleibt, aber vermeide stauende Nässe.
Pflanzzeit: Setze die Staude am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung mit einer festen Endhöhe von 0,46 m.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre sehr leichten Samen (0,3877 mg) über den Wind; ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Selbstaussaat.
Bodenvorbereitung: Bei zu kalkhaltigen Böden empfiehlt es sich, den Bereich mit saurem Substrat aufzubereiten.
Pflanzpartner: Eine ideale Begleiterin ist die Besenheide (Calluna vulgaris), da beide Arten saure Böden und ähnliche Feuchtigkeitsverhältnisse schätzen.
Das Doldige Habichtskraut (Hieracium umbellatum var. umbellatum) ist ein Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) und in Regionen wie Dänemark und Schweden sowie weiten Teilen Mitteleuropas indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum umfasst lichte Wälder und Heidelandschaften, wobei die Pflanze kalkarme, saure Böden bevorzugt. Morphologisch zeichnet sich diese krautige Pflanze durch ihre wechselständigen, breitblättrigen Laubblätter aus, die eine Fläche von etwa 737,05 mm² erreichen. Der Wuchs ist aufrecht und erreicht eine präzise Höhe von 0,46 m, wobei die Pflanze nicht verholzt und eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilzen zur Nährstoffaufnahme) eingeht.
24 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →