Bild folgtKI-generierte IllustrationHoplodrina octogenaria
Auch bekannt als: Gelbbraune Staubeule, Gemeine Staubeule
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Typisch für die Pappelraseneule ist ihre eher unauffällige, braungraue Färbung mit den für Eulenfalter (Noctuidae) charakteristischen Nieren- und Ringmakeln auf den Vorderflügeln. Bei diesem Nachtfalter musst Du deutlich zwischen der am Boden lebenden Raupe und dem flugfähigen Falter unterscheiden. Die Raupen ernähren sich von einer Vielzahl an Wildkräutern, darunter die Berg-Goldnessel, der Wiesen-Sauer-Ampfer, die Schaftlose Primel und verschiedene Sternmieren. Auch der Löwenzahn, der Pfriemenblättrige Wegerich sowie die Gewöhnliche Möhre und die Purpur-Waldfetthenne dienen dem Nachwuchs als wichtige Nahrungsgrundlage. Die erwachsenen Falter hingegen suchen aktiv nach Nektar und besuchen dafür Blüten des Kriechenden Hahnenfußes, des Weiß-Klees oder der Acker-Winde. In Deinem Garten kannst Du die Art unterstützen, indem Du das Jakobs-Greiskraut und das Echtes Johanniskraut wachsen lässt. Da die Raupen auch an der Gewöhnlichen Vogel-Sternmiere zu finden sind, hilft ein Verzicht auf übermäßige Ordnung im Beet. Das Belassen von Brombeergebüschen bietet den Faltern ebenfalls eine wertvolle Energiequelle. Da das Tier keine Schäden an Kulturpflanzen anrichtet, ist es ein willkommener und nützlicher Bewohner eines ökologisch bewirtschafteten Gartens.
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Die Pappelraseneule ist für den Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Sie besitzt keinen besonderen Schutzstatus nach der Roten Liste und verursacht keine nennenswerten Schäden an Gartenkulturen, weshalb keine Maßnahmen zur Abwehr erforderlich sind.
Die Pappelraseneule (Hoplodrina octogenaria) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Art ist polyphag (auf viele verschiedene Pflanzenarten spezialisiert), was bedeutet, dass ihre Raupen eine große Auswahl an unterschiedlichen Wildkräutern als Nahrung nutzen. Mit einer Flügelspannweite von etwa 28 bis 34 Millimetern gehört sie zu den eher mittelgroßen Vertretern ihrer Familie. Die nächtliche Lebensweise sorgt dafür, dass man die Tiere am Tage nur selten und dann meist gut getarnt an Baumstämmen oder in der Vegetation entdeckt.
10 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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