Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria media subsp. media
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interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Gewöhnliche Vogel-Sternmiere (Stellaria media subsp. media) an ihren winzigen, weißen Sternblüten mit tief eingeschnittenen Kronblättern und der einseitigen Haarleiste am Stängel. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Bodenbedeckung und Nahrungspflanze für Wildbienen wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) oder die Punktierte Blutbiene (Sphecodes puncticeps). Dass sie so üppig wächst, ist ein Kompliment an deinen Boden, denn sie liebt nährstoffreiche Plätze. Du tust der Natur etwas Gutes, wenn du diesen fleißigen Bodendecker einfach in den Beetecken gewähren lässt.
Kleiner Stern ganz groß: Deine Bodenpolizei und Wildbienen-Tankstelle.
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Die Vogel-Sternmiere ist eine unterschätzte Futterquelle für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird sie regelmäßig von der Gewöhnlichen Bindensandbiene (Andrena flavipes) und der Distel-Wespenbiene (Nomada fabriciana) besucht. Auch die Feldwespe und die Punktierte Blutbiene (Sphecodes puncticeps) nutzen das Angebot. Für kleine Säugetiere wie die Rötelmaus stellt das Kraut eine wichtige Nahrungsgrundlage dar. Da die Pflanze oft bis in den Winter hinein grünt und Samen bildet, finden Vögel hier auch in kargen Monaten noch wertvolle Energiequellen in deinem Garten.
Bitte beachte, dass die Gewöhnliche Vogel-Sternmiere laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Obwohl sie oft als Wildkraut Erwähnung findet, sollten Eltern bei kleinen Kindern im Garten vorsichtig sein. Bei versehentlichem Verzehr oder Unsicherheit kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte zur Identifikation immer auf die weißen Blüten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jan – Dez
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.152 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz in der Sonne (Lichtzahl 7).
Boden: Ideal ist ein starkzehrender, also sehr nährstoffreicher und fetter Boden.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; achte darauf, dass die Erde nie ganz austrocknet.
Pflanzzeit: Säe sie im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November aus.
Bodenreaktion: Sie bevorzugt kalkhaltige oder basische Bodenverhältnisse (Reaktionszahl 7).
Wuchs: Mit 0.15 m Höhe bleibt sie flach am Boden und dient als natürlicher Mulchersatz.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig, lass sie sich für einen dichten Teppich einfach selbst aussäen.
Pflanzpartner: Eine gute Begleiterin ist die Große Brennnessel (Urtica dioica) – beide teilen die Vorliebe für stickstoffreiche Erde und fördern gemeinsam die Vielfalt heimischer Insekten.
Die Pflanze gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in ganz Deutschland heimisch. Als krautige Pflanze besiedelt sie bevorzugt Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Standorte wie Schuttplätze oder Wegränder) und Gartenböden. Botanisch zeichnet sie sich als Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden) aus, der hohe Stickstoffgehalte im Boden anzeigt. Mit ihrer geringen Wuchshöhe von 0.15 m und den breitblättrigen Blättern bildet sie dichte Matten. Ihre Samen sind mit 0.3667 mg extrem leicht, was eine weite Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
3 Videos zu Gewöhnliche Vogel-Sternmiere



28 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
13 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →