Bild folgtKI-generierte IllustrationLymantria monacha Linnaeus, 1758
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Mit ihrer charakteristischen schwarz-weißen Zickzack-Zeichnung auf den hellen Vorderflügeln fällt die Nonne sofort auf. Du kannst diesen Nachtfalter meist ab Juli beobachten, wenn die Männchen in der Dämmerung aktiv werden. Es gibt nur eine Generation pro Jahr. Das Weibchen legt bis zu 300 Eier in Rindenritzen ab, bevorzugt an der Gewöhnlichen Fichte (Picea abies) oder der Stiel-Eiche (Quercus robur). Die Raupen schlüpfen im folgenden Frühjahr und fressen an einer Vielzahl heimischer Gehölze. Zu ihrem Speiseplan gehören die Silber-Weide (Salix alba), der Kranzkelchige Weißdorn (Crataegus monogyna) und die Hainbuche (Carpinus betulus). Auch die Blätter der Berg-Ulme (Ulmus glabra) und der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica) werden im Sommer gerne verspeist. Das Tier überwintert im Eistadium, also in einer Kältestarre (Zustand herabgesetzter Stoffwechselaktivität) verborgen in der Borke. Um diesen Falter zu fördern, solltest du auf heimische Bäume wie die Zitter-Pappel (Populus tremula) oder den Apfel (Malus domestica) setzen. Lass die Rinde alter Bäume unangetastet, damit die Gelege für das nächste Jahr geschützt bleiben.
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Völlig harmlos und ein faszinierender Gartenbesucher für Nachtbeobachtungen. Die Nonne sticht und beißt nicht; auch die Raupen besitzen keine Brennhaare, die für den Menschen gefährlich werden könnten. Ein vorsichtiger Umgang mit den Tieren ist für Naturfreunde selbstverständlich.
Die Nonne gehört zur Familie der Erebidae (Eulenfalter) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Mit einer Flügelspannweite von 30 bis 50 Millimetern ist sie ein mittelgroßer Falter, der vor allem in Nadel- und Mischwäldern vorkommt. Die Männchen besitzen auffällig gekämmte Fühler (fächerförmige Sinnesorgane), während die Weibchen plumper gebaut sind. Charakteristisch ist die namensgebende schwarz-weiße Färbung, die an eine Nonnentracht erinnert. In naturnahen Gärten ist sie ein regelmäßiger Gast, sofern alte Baumbestände vorhanden sind.
16 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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