Bild folgtKI-generierte IllustrationMerodon equestris
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An ihrem hummelähnlichen Aussehen lässt sich die Gemeine Narzissenschwebfliege (Merodon equestris) sofort erkennen. Du beobachtest sie meist im rüttelnden Flug – also an einer Stelle in der Luft verharrend – bevor sie sich flink auf eine Blüte setzt. Im zeitigen Frühjahr sucht sie gezielt den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) oder die Echte Kugelblume (Globularia vulgaris) auf. Sobald es wärmer wird, dient ihr die Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) sowie die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) als wichtige Nektarquelle. Auch die Wald-Witwenblume (Knautia dipsacifolia) und der Langhaarige Thymian (Thymus polytrichus) werden von ihr regelmäßig besucht. Da sie als ausgewachsenes Insekt rein von Pollen und Nektar lebt, ist sie eine nützliche Bestäuberin in deinem Garten. Du kannst sie fördern, indem du heimische Wildblumen wie den Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) oder die Schmalblättrige Skabiose (Scabiosa gramuntia) ansiedelst. Da die Tiere als Larven im Boden oder in Pflanzenteilen überdauern, ist ein naturnaher Garten ohne Pestizide der beste Schutz für ihren Nachwuchs. Die Art bringt pro Jahr eine Generation hervor und ist ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt unserer heimischen Insektenwelt.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Das Tier besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen; die Ähnlichkeit mit Hummeln dient lediglich der Abschreckung von Vögeln.
Die Gemeine Narzissenschwebfliege (Merodon equestris) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und nutzt die Mimikry (Nachahmung wehrhafter Tiere), um sich durch ihr hummelartiges Aussehen vor Fressfeinden zu schützen. Als Zweiflügler besitzt sie jedoch im Gegensatz zu echten Hummeln nur ein Flügelpaar und sehr kurze Fühler. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie ein typischer Bewohner von Gärten und Waldrändern mit reichem Blütenangebot.
17 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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