Bild folgtKI-generierte IllustrationElymus repens subsp. repens
Auch bekannt als: Elymus repens subsp. repens
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Gewöhnliche Quecke an ihren aufrechten Halmen und den charakteristischen Ähren, bei denen die Ährchen mit der Breitseite zum Halm stehen. Auch wenn sie im Ziergarten oft als Unkraut verschrien ist, spielt sie ökologisch eine tragende Rolle als Lebensraum. Sie ist eine unverzichtbare Futterpflanze für spezialisierte Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). In einem naturnahen Garten darf sie in den Randbereichen ruhig ihren Platz haben, um die lokale Artenvielfalt zu stützen. Hast du schon eine Ecke gefunden, in der dieses robuste Gras als Kinderstube für Falter dienen darf?
Robuste Kinderstube für Dickkopffalter und wichtiges Winterfutter für Vögel.
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Dieses Gras ist ein bedeutendes Buffet für zahlreiche Falterarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus), der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbfleck-Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) von der Pflanze. Auch der Ockerbindige Samtfalter (Hipparchia semele) nutzt sie regelmäßig. Im Winter dienen die Samen als wichtige Energiequelle für Vögel wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) oder den Pfeifschwan (Cygnus columbianus). Sogar die Raupen des Nachtfalters Trinker (Euthrix potatoria) finden hier ihre Nahrung.
Die Gewöhnliche Quecke ist ungiftig, wird aber als nicht kindersicher eingestuft. Das liegt an den oft scharfen Blatträndern, an denen man sich bei unvorsichtigem Kontakt kleine Schnittwunden zuziehen kann. Für Haustiere ist sie unbedenklich und wird von Hunden oft instinktiv zur Verdauungshilfe gefressen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.572 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz; das Gras ist äußerst anpassungsfähig an Lichtverhältnisse.
Pflanzzeit ist idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Achte auf die Wuchshöhe von 0.57 m und plane ausreichend Platz ein, da sie sich über Ausläufer ausbreitet.
Der Boden sollte nährstoffreich sein; eine zusätzliche Düngung ist in normalen Gartenböden meist nicht erforderlich.
Da sie stark wuchert, kannst du sie in Pflanzgefäßen oder mit einer Wurzelsperre im Zaum halten.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, kann aber im späten Winter erfolgen, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.
Die Vermehrung erfolgt fast von selbst über die leichten Samen (Diasporen), die nur etwa 2,36 mg wiegen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) — sie teilt die Standortansprüche und setzt farbliche Akzente zum schlichten Grün.
Die Gewöhnliche Quecke gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Böden an Wegrändern oder auf Äckern. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.57 m bildet sie dichte Bestände durch unterirdische Kriechtriebe. Die Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) unterstützt sie effizient bei der Nährstoffaufnahme aus dem Boden.
2 Videos zu Gewöhnliche Quecke


37 Arten interagieren mit dieser Pflanze
14 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →