Bild folgtKI-generierte IllustrationRhinanthus glacialis subsp. aristatus
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Arten
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An den gezähnten Hochblättern lässt sich der Grannen-Klappertopf (Rhinanthus glacialis subsp. aristatus) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist er ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da er besonders auf nährstoffarmen Flächen gedeiht und so Platz für seltene Flora schafft. Er bietet wichtigen Besuchern wie der Pyrenäenhummel (Bombus pyrenaeus) und dem Kleinen Kohl-Weißling (Pieris rapae) eine verlässliche Nahrungsquelle. Da er genau 0.27 m hoch wird, passt er ideal in lückige Wiesenbereiche. Wenn du ihn ansiedelst, förderst du gezielt spezialisierte Arten wie die seltene Mooshummel (Bombus muscorum). Er ist die perfekte Wahl für dich, wenn du zeigen willst, dass weniger Dünger oft mehr Leben bedeutet.
Gezielte Förderung: 27 cm geballte Lebenskraft für die seltene Mooshummel.
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Dieser Klappertopf ist eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Insektenarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen vor allem die Pyrenäenhummel (Bombus pyrenaeus) und die Mooshummel (Bombus muscorum) die gelben Blüten gezielt an. Auch weit verbreitete Arten wie die Erdhummel (Bombus terrestris) finden hier reichlich Nektar. Unter den Schmetterlingen ist der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) ein häufiger Gast, während die Kupfereule (Sideridis turbida) die Pflanze in der Dämmerung nutzt. Die leichten Samen bieten zudem Nahrung für kleine Bodenbewohner. Da die Pflanze bevorzugt auf mageren Standorten wächst, fördert sie eine diverse Begleitflora, was die gesamte Insektenvielfalt in deinem Garten stärkt.
Der Grannen-Klappertopf wird als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern gepflanzt werden. Auch für Haustiere ist die Pflanze nicht zum Verzehr geeignet. In einem naturnah gestalteten Wiesenbereich, der nicht als aktive Spielfläche genutzt wird, kann er jedoch gefahrlos seine ökologische Wirkung entfalten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Alpine
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.268 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8) mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag.
Der Boden sollte trocken (Feuchtewert 3) und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Setze die Pflanze in mageres Substrat (Schwachzehrer), da zu viele Nährstoffe ihre Entwicklung hemmen.
Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Reaktionswert 6) ist ideal für ein gesundes Wachstum.
Die Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Mit einer Wuchshöhe von 0.27 m benötigt sie keine Stützen, sollte aber im Beetvordergrund stehen.
Lass die vertrockneten Triebe im Spätsommer stehen, damit sich die Pflanze über ihre leichten Samen selbst aussäen kann.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie teilt ähnliche Ansprüche an Licht sowie Boden und ergänzt das frühe Blütenangebot ökologisch sinnvoll.
Der Grannen-Klappertopf gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) und ist eine einjährige, krautige Pflanze. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem magere, trockene Standorte in Deutschland, die oft als Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) bezeichnet werden. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.27 m bleibt er eher niedrig und bildet keine verholzten Teile aus. Die Pflanze bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse (Reaktionswert 6) und gilt als typischer Magerkeitszeiger. Ihre Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen (Diasporen) mit einem Gewicht von etwa 3.43 mg, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →