Bild folgtKI-generierte IllustrationOstrinia nubilalis Hübner, 1796
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Typisch für den Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) ist sein strohgelbes bis hellbraunes Erscheinungsbild mit den feinen, dunkleren Wellenlinien auf den Flügeln. Du erkennst den Falter an seiner charakteristischen Dreiecksform in Ruhestellung, während die Raupe meist verborgen im Inneren von Pflanzen lebt. Als erwachsenes Insekt sucht er zur Nektaraufnahme Pflanzen wie Mais, Sellerie oder den Beifuß (Artemisia vulgaris subsp. vulgaris) auf. Auch die Acker-Winde (Convolvulus arvensis), der Weiße Spierstrauch (Spiraea alba) und die Schwärzliche Flockenblume (Centaurea nigrescens) gehören zu seinen Nektarquellen. Die Raupen hingegen sind polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) und ernähren sich von Sellerie, dem Zurückgebogenen Amarant (Amaranthus retroflexus) oder der Echten Hirse (Panicum miliaceum). Ebenso dienen der Gewöhnliche Hopfen (Humulus lupulus), Rübsen (Brassica rapa subsp. oleifera) und Stockrosen als wichtige Futterpflanzen. Sogar an Apfelbäumen (Malus), an Rizinus (Ricinus communis) oder dem Filzigen Feld-Beifuß können die Larven fressen. In Deinem Garten verhält sich der Maiszünsler meist unauffällig und verursacht selten nennenswerte Schäden an Deinen Zierpflanzen. Da er eine breite Palette an Wirtspflanzen nutzt, ist er ein fester Bestandteil der heimischen Insektenwelt.
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Dieser Falter ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Gifte oder Stacheln. Da er nicht unter besonderem Artenschutz steht und in der Landwirtschaft oft als Schädling betrachtet wird, sind im privaten Garten keine speziellen Schutzmaßnahmen oder Meldungen erforderlich.
Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) gehört taxonomisch (nach wissenschaftlichen Kriterien eingeordnet) zur Familie der Zünsler (Crambidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien weit verbreitet und gilt dort als heimische Art. Als dämmerungsaktive Art zeichnet er sich durch seine verborgene Lebensweise im Larvenstadium aus, wobei die Raupen markhaltige Stängel bevorzugen. Im Garten ist er ein typischer Vertreter der Kleinschmetterlinge, der aufgrund seiner Vielseitigkeit bei der Nahrungswahl verschiedene ökologische Nischen besetzt.
20 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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