Bild folgtKI-generierte IllustrationHelicoverpa armigera (Hübner, 1808)
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Auffällig ist die Baumwoll-Kapseleule durch ihre nierenförmigen Makeln (nierenförmige Fleckzeichnungen) auf den Vorderflügeln, deren Farbe von Sandgelb bis Olivgrau reicht. In Deutschland, Österreich und der Schweiz begegnest du diesem Falter oft als Wanderfalter (Schmetterling, der weite Strecken zurücklegt). Die Raupen der Eule sind polyphag (fressen an vielen verschiedenen Pflanzenarten) und entwickeln sich an Gewächsen wie der Alpen-Nelke (Dianthus alpinus) oder dem Gewöhnlichen Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Im Garten kannst du sie auch an Tomaten (Solanum lycopersicum) oder dem Garten-Löwenmaul entdecken, wobei sie sich oft direkt in die Blüten fressen. Die Falter fliegen in aufeinanderfolgenden Generationen und nutzen zur Nektarsuche den Gewöhnlichen Teufelsabbiss oder auch Nutzpflanzen wie den Gemüsekohl (Brassica oleracea). Um diesen Schmetterling zu fördern, solltest du heimische Arten wie den Teufelsabbiss oder die Alpen-Nelke in deinem Garten anpflanzen. Du bietest den Raupen eine wichtige Lebensgrundlage, wenn du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Da die Puppen im Boden überwintern, hilft es der Art, wenn du die Erde unter den Futterpflanzen über den Winter nicht umgräbst.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Baumwoll-Kapseleule sticht nicht und besitzt keine Gifte, weshalb du sie und ihre Raupen ohne Bedenken beobachten kannst.
Die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) in der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa heimisch, verstärkt ihre Bestände jedoch regelmäßig durch Wanderflüge aus südlichen Regionen. Merkmale für Laien sind die variable Färbung der Vorderflügel und eine meist dunklere Binde auf den Hinterflügeln. Die Art besiedelt bevorzugt warme, offene Standorte und Gärten, wo die Larven an einer Vielzahl von Kräutern und Nutzpflanzen leben.
37 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
17 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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