Bild folgtKI-generierte IllustrationSatyrus ferula
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Auffaellig ist beim Weisskernauge (Satyrus ferula) die namensgebende Zeichnung auf den Fluegeln, die diesem heimischen Schmetterling seinen charakteristischen Namen verliehen hat. Du kannst den Falter dabei beobachten, wie er geschickt verschiedene Blueten in deinem Garten anfliegt, um Nektar zu trinken. Besonders gerne besucht er das Echtes Labkraut, die Alpische Skabiosen-Flockenblume und die Staengellose Kratzdistel. Auch die Stein-Nelke, der Zwerg-Holunder, die Wiesen-Skabiose sowie die Kartaeuser-Nelke (Artengruppe) gehoeren zu seinen bevorzugten Nahrungsquellen. Im Gegensatz zum fliegenden Falter leben die Raupen am Boden und sind auf bestimmte Graeser spezialisiert. Sie ernaehren sich von der Rasen-Schmiele (Artengruppe), dem Schaf-Schwingel (Artengruppe) und dem Echten Wiesenhafer. Wenn du diese Graeser in einer naturbelassenen Ecke deines Gartens zulaesst, bietest du dem Nachwuchs eine wichtige Lebensgrundlage. Da die Art in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch ist, traegst du mit dem Erhalt dieser Pflanzen aktiv zum regionalen Artenschutz bei.
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Das Weisskernauge ist fuer den Menschen und deine Haustiere vollkommen harmlos. Es sind keine Giftstoffe oder Abwehrmechanismen bekannt, die eine Vorsicht im Garten erfordern wuerden. Der Falter ist ein friedlicher Besucher, der keine Kulturpflanzen oder Gemuesebeete schaedigt.
Das Weisskernauge (Satyrus ferula) gehoert zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Art ist in weiten Teilen von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz verbreitet und bevorzugt offene, grasreiche Landschaften. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal fuer Laien sind die dunklen Augenflecken mit dem hellen Zentrum auf der Fluegeloberflaeche. Als Bewohner von Magerrasen ist die Art eng an das Vorkommen ihrer speziellen Futtergraeser gebunden.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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