Bild folgtKI-generierte IllustrationTyria jacobaeae Linnaeus, 1758
22
Pflanzen
besucht
40
Interaktionen
dokumentiert
17
Wirtspflanzen
bekannt
Schon von weitem erkennt man den Jakobskrautbären an seinen kontrastreichen, karminroten Streifen und Punkten auf tiefschwarzem Grund. Der Falter ist ein wichtiger Bestandteil deines Gartens, da er eng an heimische Wildkräuter gebunden ist. Während der Flugzeit im Frühsommer kannst du ihn bei der Nektarsuche an Pflanzen wie dem Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) oder der Gewöhnlichen Hundszunge (Cynoglossum officinale) beobachten. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an die Blattunterseiten ihrer Wirtspflanzen. Seine auffällig gelb-schwarz geringelten Raupen fressen an einer Vielzahl heimischer Arten, darunter Huflattich (Tussilago farfara), die Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus) und das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris). Um diesen Schmetterling zu fördern, solltest du in deinem Garten bewusst Ecken mit dem Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia) oder der Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) stehen lassen. Die Raupen nutzen im Sommer auch das Wasser-Greiskraut (Jacobaea aquatica) und die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) als Nahrungsgrundlage. Die Art überwintert im Puppenstadium in der obersten Bodenschicht oder unter Falllaub. Du kannst dem Tier helfen, indem du auf das herbstliche Umgraben unter seinen Futterpflanzen verzichtest.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Da die Raupen Giftstoffe aus ihren Futterpflanzen aufnehmen, sind sie für Fressfeinde ungenießbar. Du kannst sie bedenkenlos beobachten, solltest sie aber an ihren Futterpflanzen belassen, um ihre Entwicklung nicht zu stören.
Der Jakobskrautbär (Tyria jacobaeae) gehört zur Familie der Erebidae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Standorte mit Vorkommen seiner Wirtspflanzen. Ein markantes Merkmal ist der Aposematismus (Warnfärbung), bei dem die rot-schwarze Zeichnung Fressfeinde vor der Giftigkeit des Tieres warnt. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 32 bis 45 Millimetern und sind durch ihre Färbung im Feld unverwechselbar.
17 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →