Bild folgtKI-generierte IllustrationXylocopa valga Gerstäcker, 1872
11
Pflanzen
besucht
14
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Blauschwarze Holzbiene sofort an ihrem tiefschwarzen Körper und den auffällig blau-violett schimmernden Flügeln, die bei dieser imposanten Wildbiene eine beachtliche Größe erreichen. Sie gehört zu den größten heimischen Bienenarten und wirkt beim Fliegen fast wie ein kleiner Brummer. In deinem Garten entwickelt sich pro Jahr eine einzige Generation. Die Weibchen nagen Nistgänge in mürbes Altholz, wo sie ihre Eier in einzelnen Brutzellen ablegen. Da die Art von Mai bis August aktiv ist, besucht sie im Frühsommer bevorzugt die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) und die Alpische Skabiosen-Flockenblume (Centaurea alpestris). Im Hochsommer kannst du sie an dem Deutschen Ziest (Stachys germanica) oder am Echten Seifenkraut (Saponaria officinalis) beobachten. Die Larven ernähren sich von einem Gemisch aus Pollen und Nektar, das die Mutter im Nest deponiert. Den Winter verbringen die fertigen Insekten als Imagines (ausgewachsene Tiere) in geschützten Spalten oder ihren Geburtsgängen. Du kannst diese faszinierende Art fördern, indem du abgestorbene Baumstämme oder dicke Äste als Totholz im Garten belässt und auf heimische Wildpflanzen setzt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Blauschwarze Holzbiene ist völlig harmlos und trotz ihrer imposanten Erscheinung ein sehr friedfertiger Gartenbesucher. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz. Ein Stich ist extrem unwahrscheinlich, da sie keine Staaten bildet und somit kein Nest verteidigt.
Die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa valga) gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bevorzugt sonnige, warme Standorte mit ausreichendem Angebot an Totholz. Mit ihrem kräftigen Körperbau und der tiefschwarzen Färbung ist sie für Laien leicht von Honigbienen zu unterscheiden. Im Gegensatz zu ihrer nahen Verwandten, der Violetten Holzbiene, weist sie spezifische Merkmale an den Fühlergliedern auf, führt aber eine sehr ähnliche, solitäre Lebensweise als Einzelgängerin.
11 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →