Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus catharticus
Auch bekannt als: Präriegras, Pampas-Trespe, Bromus catharticus
40
Arten
interagieren
47
Interaktionen
dokumentiert
An ihren auffällig flach zusammengedrückten, paddelartigen Ährchen lässt sich die Acker-Trespe (Bromus catharticus) sofort erkennen. Dieses Süßgras verleiht deinem Garten eine natürliche Struktur und ist ökologisch wertvoller, als man auf den ersten Blick vermutet. Besonders für Dickkopffalter wie den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) dient sie als wichtige Lebensgrundlage. Wenn du dieses Gras in einer naturnahen Ecke gedeihen lässt, bietest du spezialisierten Faltern einen wertvollen Rückzugsort. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie einfache Gräser die Artenvielfalt bereichern können.
Wichtige Kinderstube für Dickkopffalter und robuster Blickfang mit 63 cm Höhe.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Acker-Trespe eine unverzichtbare Futterpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten. Besonders die Gruppe der Dickkopffalter profitiert stark, darunter der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Auch seltenere Arten wie der Hirse-Dickkopffalter (Pelopidas thrax) suchen das Gras auf. Die Samen sind mit etwa 8,27 mg vergleichsweise schwer, was bedeutet, dass sie oft von Tieren im Fell oder Gefieder über kurze Strecken verschleppt werden. Für Vögel bieten die Ährchen im Winter eine wichtige Nahrungsquelle, wenn andere Ressourcen knapp werden. So fördert dieses Gras aktiv den natürlichen Kreislauf in deinem Garten.
Die Acker-Trespe wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die feinen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Ährchen), die mechanische Reizungen an Haut oder Schleimhäuten verursachen können, wenn sie in den Mund genommen werden. Giftige Inhaltsstoffe sind nicht bekannt. Dennoch solltest du darauf achten, dass kleine Kinder die reifen Fruchtstände nicht verschlucken.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.626 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Säe das Gras im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November aus.
Standort: Wähle einen sonnigen bis leicht halbschattigen Platz im Garten aus.
Boden: Ein nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden ist ideal für eine gesunde Entwicklung.
Wuchshöhe: Mit genau 0.63 m fügt sie sich harmonisch in die mittlere Ebene deiner Pflanzung ein.
Wasserbedarf: Halte den Boden gleichmäßig frisch, vermeide aber Staunässe.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte im Spätsommer die Form wahren.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt ihre 8,27 mg schweren Samen zur Selbstaussaat über kurze Distanzen.
Winteraspekt: Lass die Halme über den Winter stehen, um Insekten einen geschützten Platz zum Überwintern zu bieten.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für nährstoffreiche Böden und blüht zeitgleich.
Die Acker-Trespe gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist im gesamten deutschsprachigen Raum in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Sie wächst bevorzugt an nährstoffreichen Standorten, oft in der Nähe von Siedlungen oder auf frischen Wiesen. Als nicht verholzendes Gras erreicht sie eine präzise Wuchshöhe von 0.63 m und bildet breite Blätter aus. Eine Besonderheit ist ihre Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), die im Boden eine Lebensgemeinschaft mit den Wurzeln eingehen und den Nährstoffaustausch verbessern.
3 Videos zu Acker-Trespe



40 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →